Woche 15 / 07. – 13. April 2008

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Golf von Patras – Neffe Tobias kommt an Bord

Wieder mal „vernünftiges“ schönes Segeln nach Zakyntos auf der gleichnamigen Insel. Dort lernen wir Pekka den Finnen kennen. Er stellt ein 60 jähriges Teakboot in Stand und will anschliessend mit einem Freund in 3 Monaten nach Finnland segeln.
Anderntags verbinden wir das Nützliche mit dem Schönen: mit dem Auto geht’s auf Inselrundfahrt, zugleich machen wir Grosseinkauf. Unterwegs im NW der Insel gibt es u.a. den atemberaubenden „Ship-Wreck-View“ – ein Aussichtspunkt über einer Steilküste mit türkisfarbarbenem Wasser, inkl. Schiffswrack. Beim Abendessen mit Pekka dem Finnen, findet ein reger und interessanter Informationsaustausch in Englisch und Finnisch statt.
Wir sind gut im Zeitplan um Tobias am Wochenende in Patras abzuholen und motoren bei Flaute in den Golf von Patras, wo es Gelegenheit gibt, im regen Schiffsverkehr den Radar in den Griff zu bekommen. Können dann doch noch Segel setzen und fahren nach Mesolongia – ein Sumpfgebiet mit Meeresschildkröten. Wir bleiben noch einen Tag in dieser paradisischen Umgebung: Leena macht Vorbereitungen für unsern Gast; ich nehme erfolgreich eine Vergaserreinigung  am Aussenbordmotor des Dingis vor, mit welchem wir noch zur Stadt fahren: Internet, feine Erdbeeren, Gebäck und abends können wir bei angenehmen Temperaturen erstmals an Deck ein feines (Spargel-) Essen einnehmen.
Dann folgte Patras, wo Tobias – das ist der, der unsere Homepage unterhält – morgen per Fähre ankommt. Hier gibt’s wichtigtuerische Marinaleute; Gestank im Hafen; ein sehr freundlicher Hafenpolizist, welcher unsere Papiere im Nu gratis erledigt; weiter Weg in die Stadt, wo wieder mal Haare schneiden angesagt ist; auch dem feinen Patisserieladen können wir (ich) nicht wiedrstehen.
Tobias kommt am Samstag an Bord und wir legen gleich ab, wiederum zurück nach Mesolongion, das mit 20 sm nicht allzu weit ist. Tobias schreibt u.a. ins Logbuch: Wichtige Verhaltensregeln erfahren, Learning by doing beim Segelsetzen, Ankertrunk, gemütliches Nachtessen an Deck und Austausch aller News.
Am Sonntag: etwas Wind, kein Wind… Herumgurken, jedenfalls grau, trüb, Dunst.
Ankern nach 40 sm in „einsamer Bucht“ mit Ruinen, einige Häuser, viele Kühe und freilaufende Schweine, auch ein Hahn, ein Esel und ein Hund sind zu hören. Kurzer Landgang zu einer Kapelle.

Impressionen – Woche 15 /  07. – 13. April 2008:

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