Woche 14 / 31.März – 06. April 2008

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Von Kreta nordwestwärts zum Peloponnes

31.03.Hafentag:
schön, 18°C, neue Heckleuchte (Folge des Sturmes) montiert, 140 Meter Leine (26 Kg) und diverses eingekauft, Wasser gebunkert, Hafengebühr beim „speziellen“ Polizisten bezahlt – gibt sich Mühe einen    strengen Eindruck zu machen – überlistet sich aber selbst. Geniessen das schöne Chania in der Abendsonne bei Kaffee und laden die Aussis Peter +Rae, die von einem Autoausflug zurückgekehrt sind, zum Nachtessen ein.

01.04.Chania / Kreta – Ankerbucht Kapsalion / Insel Kithira / 75 sm
Vor 0500 Uhr abgelegt, Leichtwind SW – NW, _ Segeln, _ Motor
Bereits in der Nacht setzt relativ starker NE-Wind ein

02.04.Insel Kithira – Mittelfinger Peloponnes (Kagio) / 38 sm
Ganzer Tag kühles Aprilwetter und Regen, dafür super Halbwind NE 4-8 Bf, bringt uns gut voran, beachtliche Wellen. Fallböen aus NW –NE erfordern beim Ankerliegen in der schmalen Bucht ein besonderes Landleinensystem.

03.04.Statt zum Westfinger des Peloponnes „nur“ um Kap Tainaro / 17 sm.
Statt prognostizierten Südwind – wäre ideal gewesen – gab’s zünftigen NE-Wind auf die Nase, dazu rauher Seegang.
Statt 40 sm gegen Wind und Wellen zu motoren, kreuzten wir auf  und fanden Schutz in der Bucht von Gyali.
Statt der geplanten 40 sm nur 17sm, dafür _ Tag schöner Landgang in der     blühenden Umgebung.
In der Nacht starker Schwell – mehrmals Bojenkontrolle

04.04.vom Mittelfinger (Gyali) zum Westfinger des Peloponnes (Pylos) / 56 sm
Vorerst wenig Wind, dafür hohe Kreuzwellen und „Schaukelkurs“, welcher erst nach 20 sm nachlässt – vorbei an der Zitadelle von Mentoni in die gut geschützte Bucht von Pylos: Stadtbummel, Hafenamt, Internetkaffee, Markt, retour zum Boot.

05.04.Wieder im Ionischen Meer
von Pylos nach Katakolon / 56 sm (wie gestern)
tristes Wetter, trüb, kalt, z.T. Regen und mehr Welle als Wind

06.04.Landausflug: mit dem Zug (Retourbillet = 4 Euro für 2 Personen 2 x 50 Min J) von Katakolon nach Olympia und zurück .
Vorher geniessen wir im schönen Katakolon in einer erhöht gelegenen Pension in malerischer Umgebung eine Douche – es gibt keine im Hafen – kaufen dort selbst noch Zitronen, selbsgemachten Wein und Oliven.
Als ehemaliger Olympionike, Trainer und Sportlehrer ist der Ausflug nach Olympa eine angenehme Pflichtübung.

Impressionen – Woche 14 /  31.März – 06. April 2008:

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