Woche 50 und 51 / 08. – 20. Dez. 2008

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Anfahrt Las Palmas

2 Wochen Las Palmas / Gran Canaria, dann Heimkehr in die Schweiz

Montag 08.12.08 legen wir in Rubicon / Lanzarote ab um in einer Tag-Nacht-Fahrt nach Las Palmas / Gran Canaria zu segeln.
Vorher rechnen wir mit der Firma W. die Montage und den Einbau der Navigations-geräte ab und behalten eine grössere Restsumme zurück – es funktioniert ja einiges nicht  – dies wollen wir bei einem Spezialisten in Las Palmas prüfen und funktionsfertig stellen lassen.
Die Fahrt mit südwestlichem Kurs und Wind aus Nord bis Nordwest verläuft angenehm, wobei uns nachts bei kurzem aber heftigen Regen eine kreuzende Segelyacht sehr nahe kommt. Bei der Anfahrt Las Palmas – ein heller Schein war schon in der Dunkelheit aus 35 sm Entfernung auszumachen – hängen auch dort Regenwolken über der Insel. Das untypische Aprilwetter sollte uns während 2 Wochen treu bleiben.
Bei Ankunft im Hafen treffen wir wieder auf die Crew der Anne X sowie Hannes den Ex-Kriminalbeamten.
Bereits am Nachmittag kommt der Funkspezialist A Deubler an Bord und verspricht Besserung mit allen Geräten! Er macht einen wohltuenden und fachkompetenten Eindruck. In kürzester Zeit stellt er sieben!  z.T. unglaubliche Mängel wie z.B. fehlende Kabel etc. fest.
Hans lädt am Abend zu feinen Tapas ein.
In den folgenden Tagen gehen die Vorkehrungen von A. Deubler zügig voran, wobei kaum zu glauben ist, was alles geändert bzw. ergänzt werden muss um Kurzwelle und Pactor  (für Wetterdaten und E-mails) sowie AIS (Warn-System und Anzeige anderer Schiffe) in Betrieb nehmen zu können. U.a. müssen wir unsere Schlafstätte auseinandernehmen, damit dort unten am Rumpf Kupferfolie für die Erdung angebracht werden kann. Es müssen weitere Kabel gezogen und gelötet werden. Dazu müssen auch Kästen geräumt werden. Die Aussicht auf erfolgreiches Gelingen
beflügelt unser Tun.
Dann ist es soweit, dass alles funktioniert und wir  besprechen mit A Deubler und Hans Howald  das weitere Vorgehen in Bezug auf die Firma W. welche die Misère inkl. Kosten zu verantworten hatte.
Die ganze Angelegenheit nagte neben meinem latent vorhandenen Drehschwindel weiter an meiner Gesundheit. In der Folge beschlossen wir auch auf  Empfehlung von Medikus Hans, über die Festtage nach Hause zu fliegen um mich dort in ärztliche Behandlung zu begeben. Für diesen Zweck verlegten wir das Boot an einen Privatsteg beim Yachtclub, da es an den andern Stegen ein paar Einbrüche in die Boote gab. Davon betroffen waren auch A + H Supper: der Einbrecher kam als sie schliefen, wurde aber von Helmut beinahe erwischt und entkam ohne Beute. Den Nachbarn erging es schlechter. Dort wurde während die Crew schlief der Bordcomputer entwendet.
Hans gedachte zuerst, dass er das Boot hüten wolle, um von dort aus Landausflüge zu unternehmen. Als sich ihm die Gelegenheit bot mit Annemarie und Helmut mit der Anne X weiter nach Teneriffa, Gomera und Kap Verde zu segeln, packte er die Chance und im wörtlichen Sinne seine Sachen und wechselte das Boot. Wir freuten uns gegenseitig über die gute Lösung, wünschten einander viel Glück und verabschiedeten uns.

Impressionen – Woche 50 und 51 /  08. – 20. Dez. 2008:

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