Woche 08 / 15. – 22. Februar 2009

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Nach einem schönen Schweiz-Aufenthalt mit lauter positiven Erlebnissen im Familien – und FrNeundeskreis und richtigem Winter, sind wir zurück gekehrt in unsere Wohnung auf dem Wasser.
Wir möchten allen nochmals ein recht herzliches Dankeschön übermitteln für die in jeder Beziehung feinen Begegnungen die wir mit euch haben durften.
Inzwischen ist bei uns schon einiges gelaufen:
Das Boot konnten wir in Las Palmas, Gran Canaria, unversehrt dank guten „Wächtern“ wieder in Betrieb nehmen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, gab es doch vor unserer Reise in die Schweiz an andern Bootsstegen ein paar Einbrüche in Boote.
Pedro von Lanzarote kam an Bord um uns auf der Weiterfahrt zu begleiten – er träumte von Brasilien.
Bei Starkwind und Superspeed vor dem Wind gings vorerst nach Mogan im Süden der Insel
Bill der Engländer mit SY Cundiah, von Beruf Marine-Ingeneur und Freundin Jacky von Beruf Mechanikerin halfen uns grosszügig bei Problemen mit verschmutztem Diesel.
Es folgte eine schlechte Nachricht für Pedro: seine Frau stürtzte zu Hause unglücklich (Hüftprobleme). Er musste uns nach wenigen Tagen bereits wieder verlassen – seit her sind wir wieder zu zweit.
Weiter gings nach San Miguel im Süden von Teneriffa, von wo aus wir per Auto die Insel besuchten . Auf dem Programm stand eine Fahrt zum Berg Teide dem Merkmal von Teneriffa und mit 3717 m nicht zu übersehen. Eindrückliche Vulkanlandschaft und ein prächtiger Nationalpark mit erstaunlichem Fichtenwald, sowie leichter Schneefall auf 2200 m – klar dass wir fröstelten – auf Meereshöhe gab’s schliesslich 20° C.
…hatte da nicht mal vor einiger Zeit Hans Howald – er verliess uns vor unserer Heimreise in die Schweiz und segelte mit Freunden von Las Palmas nach Kap Verde – eher spasseshalber gemeint, dass er uns ja allenfalls von Kap Verde aus weiter begleiten könnte, wenn wir dann dort seien… und heute kam bereits ein SMS, er habe einen Flug nach Mindelo auf  Sao Vicente gebucht: Tipp topp, „Nägel mit Köpfen“! …nur müssen wir noch dorthin und Hans vorher an die Basler Fastnacht, wo er in einer Clique als Pfeifer dabei ist.
Nun sind wir in San Sebastian – dem Startort von Chr. Columbus – auf der Insel Gomera, wo wir auf gute Winde für die Weiterfahrt warten – nicht zu stürmisch und nicht auf die Nase –, was für die nächste Zeit gemäss Wetterberichten etwas fraglich erscheint.
Die NICONE ist jedenfalls „voll gebunkert“ und hat dadurch 2-3 cm mehr Tiefgang… u.a. heisst das: fast 500 Lt Dieselöl, 600 Lt Wasser in Tanks, 120 Lt Mineralwasser, 100 Bierdosen (mit und ohne %), etwas Wein und Proviant für 3 Personen für 4 Wochen…

Soviel für den Moment, wir wünschen euch allen eine gute Zeit ob mit oder ohne Schnee und hoffen von euch zu hören.

Beste Grüsse aus San Sebastian

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