Woche 37 / 08. – 14. September 2008

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Bienal de Flamenco Sevilla – Konzert vom Feinsten

Wir liegen vor Anker in La Linea (Spanien), ein Katzensprung neben Gibraltar  und machen Erledigungen in Gibraltar – mit Dingi ohne Grenzkontrolle – oder in La Linea selbst, ebenfalls mit dem Dingi. Für fünf Euro kann dieses jeweils an einem überwachten Steg zurückgelassen werden – ansonsten riskiert man, dass es bei Rückkehr nicht mehr da oder beschädigt ist – es gibt offenbar einige schlecht erzogene Jugendliche in dieser Gegend.
Von der SY Anne X unter österreichischer Flagge erhalten wir Grüsse von Bekannten aus Croatien, die ihrerseits Freunde unserer Bekannten sind und den Auftrag hatten Ausschau nach uns zu halten falls… dies wird bei einem Fondue bei  uns und ein andermal bei Kaiserschmarren auf ihrem Boot „gewürdigt“.

Ausflug nach Sevilla 10. und 11. September 2008

Petra unsere ältere Tochter hat am 11.9. Geburtstag – hatte sie schone lange vor dem berüchtigten Terror-Anschlag in den USA.
Wir sind wieder mal auf ihren Spuren – sie hat einen besonderen Link zu Spanien bzw. zu Malaga und Sevilla – Zufall, dass wir jetzt an ihrem Geburtstag da sind!?

Ab La Linea (Spanien – neben Gibraltar) waren es gestern 5 Std. Busfahrt bis Sevilla. Dann allg. Orientierung; Ärger mit Internet wegen Unterbrüchen – schliesslich ging es um einen Heimflug – Zimmersuche; lange Fussmärsche – es gibt am Abend immer noch 33° C – ich war ziemlich genervt, sind doch Städtebesuche nicht eben meine Sache.
Nun Kultur muss sein und als Entschädigung gab’s um 22 Uhr auf dem Plaza de San Francisco ein Konzert vom Feinsten. Es sind tausende von Leuten hier, um spanische Gesänge, Gitarren, Tänze und ein Orchester im Zusammenhang mit  der „XV Bienal de Flamenco de Sevilla“ zu geniessen.
Wir sind überrascht wie alles, trotz der vielen Leute, gesittet abläuft. Das Konzert ist gratis – wir standen 11/2 Std in einer Warteschlange – kein Gedränge, keine „Dazwischendrücker“ etc – überhaupt erleben wir die Andalusier, entgegen gewisser Aussagen, freundlich und zuvorkommend – auch auf der Strasse ist man höflich und geduldig.  Anderntags haben wir  bis Mittag neben Fussmarsch bereits die riesige Kathedrale – Geschichte und Grösse sind beeindruckend – innen und aussen umrundet – mich interessierte das Mausoleum von Christopher Columbus im Innern der Kirche.
Während ich in einem Park diese Zeilen zu Papier bringe, besucht meine Liebste die Palastanlagen. Dann weitere Füssmärsche und Sightseeing… in der berühmten Hitze von Sevilla – statt Siesta dafür lange Busfahrt .
Sevilla ist auch von See her  auf dem Guadalquivir-Fluss ca. 50 sm mit dem Boot erreichbar, was aber recht umständlich und Zeit raubend ist. Von hier aus startete der Florentiner Amerigo Vespuci seine Entdeckungsfahrt und Magellan 1519 seine erste Weltumsegelung.
Bevor wir Sevilla wieder verliessen, teilte uns unser Bootsnachbar per SMS – Technik sei Dank – mit, dass die Guarda Zivil Anweisung gegeben hat, dass alle Boote in La Linea – ca 35 SY – den Ankerplatz auf die andere Ankerbuchtseite wechseln müssen. Später erfahren wir, dass dies mit dem Bau der neuen Marina zusammenhängt – wieder eine (teure) Marina mehr an Stelle einer Ankerbucht

Impressionen – Woche 37 /  08. – 14. September 2008:

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