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nur 8 Grad C hier auf 2000m unten am Meer 22 Grad C
Gran Canaria – Teneriffa – La Gomera
Den letzten Abend und die Nacht waren wir vor Anker ausserhalb des Hafens von Mogan / Gran Canaria. 3 gute Gründe sprachen dafür: wieder mal den Sonnen-untergang sehen (ohne Hafenmauer), Hauch der Freiheit spüren und am Morgen Ablegen ohne die andern zu stören.
Auf der Fahrt nach Teneriffa sahen wir einen „Riesendelfin“ in 2 Bootslängen Distanz von uns und wie sich herausstellte war es ein Wal. Dann begleiteten uns eine ganze Menge kleiner wohl junger Delfine – herrliches Schauspiel – und als wär’s noch nicht genug, entdeckten wir noch eine grosse Schildkröte, welche sich an der Wasseeroberfläche treiben liess.. Wegen starken Böen und Drehung des Windes um 180° mussten wir den angepeilten Ankerplatz auf der Westseite von „Punta Montana Roja“ auf dessen Ostseite verlegen. Nach unruhiger Nacht mit Geräuschen, unstetem und drehendem Wind (hält der Anker?) segeln wir anderntags nur ein kurzes Stück in die Marina San Miguell – ruhig, zwar etwas abgelegen und in der Nähe von 3 Golfplätzen und dazugehörenden Hotels.
Für den nächsten Tag ist Insel-Sightseeing angesagt – dazu gehört natürlich eine Fahrt zum Teide. Der 3717m hohe Berg ist das Wahrzeichen von Tenneriffa und ist unterhalb von 2000m von prächtigen Fichtenwäldern umgeben. Auf der Weiterfahrt zum nördlichen Teil der Insel besuchen wir Puerto de la Cruz. Merkmal: schöner (Touristen-) Ort mit gewaltigen Brandungswellen. Auf der Rückfahrt noch einkaufen für „grosse Fahrt“ – wohin alles verstauen auf dem Boot ? – aber schliesslich schaffen wir auch das und stellen fest, dass die Nicone nachdem alles gebunkert ist, etwa 2-3 cm mehr Tiefgang aufweist.
Dann segeln wir zur Insel La Gomera – ein Halbtageshupf – zum geschichts-trächtigen San Sebastian, wo Christoph Kolumbus nach „Westindien“ aufgebrochen war.
Kaum angelangt, treffen wir auf Uwe und Maren alte Bekannte von Puerto Calero, Lanzarote, die uns am Steg herzlich begrüssen. Mit ihnen und Karl und Karen erleben wir in La Gomera den Karnevall. Am Abend wird dabei am Strand eine Pap-Sardine mit Feuerwerkskörpern verbrannt – erinnert uns etwas an den „Bög“ von Zürich.
Das Wetter ist durchzogen mit starken Regenschauern und Windböen – eine Weiterfahrt zu den Kap Verden ist nicht gerade erstrebenswert in nächster Zeit. Dafür unternehmen wir zu sechst eine Bergwanderung die wir am Abend mit einem Fondue auf der Nicone abschliessen.
- Impressionen – Woche 09 / 23. Februar – 01. März 2009: