Juni 2011
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Von den Bergen der Marquesas zu den Atollen der Tuamotus – Memo: nach Darwinscher Theorie ist ein Atoll ein durch Erosion bis auf Meereshöhe abgebauter Vulkanberg – geblieben ist ein Korallenring um einen „Vulkansee“ – eine neue Welt und Erfahrung erwartet uns, vor der wir, wie alle Segler die erstmals in Atolle einfahren, entsprechend Respekt haben – obwohl mit den heutigen navigatorischen Möglichkeiten die Gefahr nicht mehr so gross ist, gehen gemäss Guidebooks und Seglerberichten immer wieder Yachten verloren.
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Der Aufbruch von den Marquesas zu den ca. 500 Seemeilen SSW gelegenen Tuamotus-Atollen ist gleichzeitig eine neue navigatorische Herausforderung. Es gilt generell nicht mehr und nicht weniger, als zur richtigen Zeit am richtigen Ort – meist handelt es sich um einen Pass eines Atolls – zu sein. Dies bedeutet generell zur Hoch- oder Niedrigwasserzeit, wenn sich die ein-,
ausfliessende Strömung verlangsamt. Die gesamte Wassermenge der Tide, die durch die Pässe fliesst und das Atoll auffüllt und entleert kann enorme Strömungen verursachen – im Schnitt um 4 – 5 Kn bei Hoch- oder Niedrigwasser – in einigen Fällen zur Springzeit bis 9 Kn. Kommt dazu die Lage des Passes und die Wind- und Wellensituation bzw. Turbulenzen. Im weiteren gilt es wegen der Zeitgebundenheit bei den Pässen, darauf zu achten dass der nächste Ort vor Sonnenuntergang erreicht wird, da es wegen Untiefen und Strömungen auch mit modernen Navigationsgeräten zwischen den Atollen gefährlich sein kann.
Eine gute Hilfe ist die Kommunikation via Seefunk unter den Seglern selbst, die Auskünfte über Erfahrungen vor Ort austauschen. Die Besorgnis der Segler ist dabei oft aus den Gesprächen spürbar. Wir sind trotzdem zuversichtlich – ich denke dabei an Kanu-Wildwasser-Vergangenheit, an Strömungslehre etc (;-) – ob wir die Kenntnisse mit Wind- und Motor- umsetzen können?
Fahrt von Ua Pou, Marquesas zu den Atollen der Tuamotus
Nach einer „rolligen“ Nacht mit Schwell, verlassen wir mit etwas Wehmut am Dienstagmorgen 7. Juni, den schönen Ort Hakahetau mit seinen freundlichen und grosszügigen Bewohnern. Vor uns 500 Seemeilen und gemäss Prognosen, in den folgenden Tagen zunehmenden Winden.
Mit Ostwind um 12 – 15 Kn, sowie Welle um 2> m, kommen wir auf SSE-Kurs gut voran und erreichen an Tag 2 ein Etmal von 150 sm.
Wind und Wellen nehmen zu – wir sind knapp zu langsam, um bereits am Freitag die Fixzeit der Atolleinfahrt Kauehi zu schaffen und andererseits sind wir zu schnell für die Ankunft am Samstag – es wäre allerdings beim anhaltenden Wind voraussichtlich doch möglich, aber wir wollen die Nicone nicht „prügeln“…und uns selber auch nicht (;-). Also Speed herausnehmen – Gross-Segel bergen – schade wenn man künstlich bremsen muss. Über Funk vernehmen wir, dass es 2 andern Yachten, die ebenfalls zu den Tuamotus unterwegs sind, gleich ergeht. An Tag 3 nehmen Wind und Wellen weiter zu – weiter reffen – das Boot läuft nicht mehr so stabil und seitliche Wellen knallen manchmal heftig gegen die Bordwand. In der Nacht muss auch der Besan gerefft werden – bei dieser Arbeit mit Stirnlampe erhalte ich so etwas wie eine kräftige Ohrfeige – greife an den Kopf – es riecht nach Fisch – ein fliegender Fisch wurde offenbar vom Schein der Stirnlampe angezogen… Inzwischen haben wir 3 Reffs in der Genua – nur noch ein kleiner Tuchfetzen – und 2 Reffs im Besan und immer noch guter Speed zwar mit Schaukelbewegungen – plötzliche starke weitere Windzunahme lässt das Boot anluven und eine Welle klatscht ins Cockpit – patschnasse Leena – also Besan auch noch bergen – es ist eine etwas ruppige Nacht. Weiterhin berechnendes Segeln, bzw. Speedkontrolle mit gelegentlichen Spritzern.
Studiere Reise- und Atollberichte – in eben einem solchen Erfahrungsbericht wird erwähnt, dass es auf der selben Route kaum Welle (2-3 Fuss = 60 – 90 cm) gab und schönstes Segeln z.T. unter Spi möglich gewesen sei, kurzum eine der prächtigsten Fahrten die sie überhaupt je erlebt hatten und womit wohl in dieser Jahreszeit gerechnet werden könne… hm Unterschiede gibt es – für uns ist es „mittelprächtig“ – der heutige Abend ist typisch dafür: Starkwind, zu- und abnehmend, dann Böen, Wellen 3 m, gelegentlich kurze Regenschauer und Schaukeln, so dass sogar der Bordfrau beim Kochen ein (finnischer) Fluch entwischt.
Atoll Kauehi
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In den frühen Morgenstunden, Anfahrt des Kauehi-Atolls – dieses unser erstes Atoll haben wir ausgewählt, weil es gemäss Guide weit und relativ leicht zu befahren sei – um 05:30 beginnt es zu Tagen und nach tagelanger Verlangsamung fahren wir genau zur Zeit durch den Pass ins Atoll ein. Daselbst herrscht noch auslaufende Tide, was 3.8 Kn Gegenströmung erzeugt, die mit Motor überwunden werden muss. Dann sind wir in der Lagune – flaches ruhiges Wasser – noch 8 sm Traverse mit gutem Wind bis zum Village – segeln wieder mal wie auf Binnensee, nun in ruhigem türkisfarbigem Wasser zum Ankerplatz – werden per Funk von der Cul8r (engl: See you later) angerufen, die dort am Anker ist und uns beim Frühstück bei der Anfahrt ausmacht.
– endlich nach 3 Wochen wieder mal ruhiger Ankerplatz und feines Südseeambiente
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Werden an Land von Mari und ihrem Mann Pomare seines Zeichens Polizeichef und Präsident des Naturschutzes, mit Kokosnüssen begrüsst, die sie frisch ab Baum für uns öffnen.
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Besuch und Information über Perlenfarm und die aufwändige Arbeit die damit verbunden ist
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Gehen zum „farbigen“ und fröhlichen Kirchenbesuch mit den besonders beeindruckenden polynesischen Gesängen mit Guitarrenbegleitung.
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Snorkeln in klarem Wasser mit unspektakulärer aber bezaubernder Unterwasserwelt beim Korallenriff direkt vom Boot aus erreichbar.
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Gegenbesuch und Geschenkeaustausch mit Mari und Pomare von dem wir viel über Fische und Ciguaterra (Fischkrankheit) sowie über die verbotene Jagd nach Schildkröten (aussterbend hier) erfahren – Schildkrötenfleisch ist sehr beliebt und auf dem Schwarzmarkt werden hohe Preise dafür bezahlt. Obwohl erwischte Täter mit 500’000.- pol. Francs (5000 $) – hier sehr viel – und 3 Monaten Gefängnis bestraft werden, geht die Verfolgung weiter…
Segeln am 3.Tag zusammen mit der „Cul8r“ innerhalb des Kauehi-Atolls zu selten schönem Ankerplatz auf der SE-Seite – schnorcheln in prächtigem Korallengarten und klarem warmem Wasser
Es gibt immer etwas zu entdecken beim Landgang bzw. auf dem Atollstreifen – aber achtung auf fallende Kokosnüsse – es soll in den medizinischen Zentren Polynesiens einige Patienten geben die von herabfallenden Kokosnüssen malträtiert wurden – beobachten unterschiedliche Krebse die in ebenso unterschiedlichen Muschelgehäusen wohnen.
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Berechnungen für morgige Weiterfahrt: ruhige Kauehi-Pass-Ausfahrt , Distanz zum nächsten Atoll-Pass 37 sm bei Tageslicht und daselbst noch Fahrt zum 6 sm entfernten Ankerplatz:
Atoll Fakarava
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Die Cul8r hat nach Fakarava Süd, wir nach Nord-Fakarava abgelegt – wir werden uns später wieder treffen. Es ist eine Flautenfahrt von 43 sm mit Motor bei unerwartet flacher See. Mussten uns aber noch sputen, um bei Sonnenuntergang noch rechtzeitig vor der Kirche zu ankern – danach ist es rasch dunkel.
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Fakarava ist ein „einmalig“: schönes Dorf, mit ebensolchem Pier und Atollstrasse mit Strassenlampen, an dessen Ende ein franz. Ambassador wohnt – er liess das Dorf herrichten und lud den vormaligen franz. Präs. J. Chiraque zu einem Besuch ein. Der internationale Touch ist auch in der Ankerbucht spürbar, wo Cruiserschiffe und Megayachten vor Anker gehen.
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Das Atoll ist vor allem durch Tauchtourismus bekannt geworden. Mehrmals pro Woche gibt es Flüge von und nach dem unweiten Tahiti.
Das Versorgungsschiff ist gekommen und es gibt praktisch alles was das Herz bzw. der Magen begehrt. Immer interessant ein Besuch im Village: hier Post, Schuhpark vor Gemeinschaftshaus wo gesungen wird, Friedhof
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Gestern Abend und die ganze Nacht gab es heftigen Regen – wir sammeln Wasser für Wäsche und zum Douchen
Auf der Aussenriffseite gibt es Interessantes zu entdecken – die Muschelsammlerin, schenkte uns unbedingt ein paar von ihren Muscheln – es braucht ein geübtes Auge dafür – haben selber keine gefunden.
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Am folgenden Abend kommt die Barnestorme ebenfalls noch knapp bei Tageslicht zum Ankerplatz – gebe via Funk Infos für das Ankern.
Weil uns die polynesischen Gesänge so beeindrucken, gehen wir am Sonntag in die Kirche und weil Vatertag ist, werden Roy und ich mit Blumenkränzen beehrt.
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– während Leena mit Margrith und Roy von der Barnestorme auf Einkaufstour geht, melde mich mit gemischten Gefühlen für einen Tauchgang an – hatte letztmals vor 10 Jahren getaucht und etwas Probleme mit Ohren und Nase gehabt – der Divemaster warf deshalb ein besonderes Auge auf mich – es war ein herrlicher Tauchgang bis 20 m Tiefe bei total klarem Wasser beim Pass, wo sich wegen der Strömung viele grosse und kleine Fische, auf bedecktem Korallenboden in vielfältiger Farbenpracht, aufhalten.
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– Tagsüber gibt es böigen Wind aus Südost und in den Nächten Starkwind, Regen und anhaltende Böen – der Vorteil daraus: wir haben in letzter Zeit immer genügend und oft zu viel elektrischen Strom (vom Windgenerator). Ausserdem gibt es ausserhalb des Atolls ansehnliche Wellen – weshalb wir etwas länger bleiben wollen. Vor der Weiterreise gibt es u.a. noch ein feines Diner am Strand bei Anita zusammen mit den weitgereisten Neuseeländern der Barnestorme. Dann aber nach einer Woche zieht es uns weiter.
Atoll Toau
22. 6.11 um 06:00 Dingi an Deck nehmen – erster Kaffee – Anker auf und unter Genua geht’s zum 5.5 sm entfernten Pass von Fakarava-Nord, den wir 1 Std vor Tidenwechsel erreichen. Wir nützen für die 40 sm-Fahrt ein prächtiges Wetterfenster. Dies tun auch andere SY – 2 segeln gemäss Funk direkt nach Papeete – wir auf der Ostseite des Toau-Atolls entlang der Küste zu dessen Nordseite – uns folgen noch 5 weitere SY von denen uns 2 grosse Cats überholen – der eine, mit 55 Fuss wirklich schnell, fährt weil vor dem Wind relativ langsam, mehrere sm auf Vorwindkreuz voraus, halst offenbar etwas spät, so dass er nur knapp vor uns am Ziel ist (;-).
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Gehen in der wunderschönen Bucht – es handelt sich um einen Blindpass ohne Atolleinfahrt – an eine Boje, die wegen Platzbeschränkung ausgelegt wurden.
– Wir schlafen am nächsten Morgen lange und geniessen dies, mussten wir in letzter Zeit doch immer extra früh aufstehen wegen Ablegen, Fahrt mit Tauchboot, Kirchenbesuch, Gemüseeinkauf von Versorgungsschiff etc. Das Wetter ist wieder durchzogen – Gelegenheit den fälligen Oelwechsel vorzunehmen und auch Leena will ein paar Bordarbeiten erledigen.
– Lasse mich mit Snorkel-Ausrüstung und in einer Hand den Fotoapparat und an der andern Hand die Leine des Dingis, das ich mitziehe mit der Strömung durch den Pass hinaus tragen, sehe aber nicht wie erwartet besonderen grosse Fische.
Landgang zu den Atollbewohnern hier – werden zuerst vom Dach herunter begrüsst und dann herzlich von Gaston und Valentine empfangen.
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Gaston der soeben Fischreste am Ufer festmacht, zieht damit mehrere Sandhaie an – packt sogar einen zuerst an der Rückenflosse dann am Schwanz…
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– weil ich mit dem Dingi 2 SY – darunter Barnestorme, die uns 1 Tag später gefolgt ist – helfe an einer Boje fest zu machen – dies ist sonst Gastons „Arbeit“ – erhalten wir frische Fischfilets.
– Telefon nach Hause – meine Mutter feiert im Kreise von Familienmitgliedern, Enkeln und 2 Urenkel ihren 86igsten Geburtstag.
holt frischen Fisch – mit andern Seglern gehen wir abends zum speziellen Diner, das Gaston und Valentine unter Mitwirkung von Birgit und Florian von der Fidelio zubereitet haben:
– kleine belegte warme Brotstücke – Poisson cru und Kokosbrot – Tonfilet kalt und Reis – grillierter Ton – Lobster. Trinken musste man selber mitbringen – Gaston, Valentine und 2 weitere Segler singen polynesische Lieder zu Gitarre und Rhythmus mit Löffeln – wahrlich ein Festschmaus mit besonderem Ambiente!
Palmkrebs mit Schuh in seinen Zangen – mit Korallen gespickter Strand
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Wieder starke Böen bis 30 Kn sowie Regen in der Nacht und am Morgen – aber schliesslich ist hier Winterzeit, wenn auch meistens mit 28°C tagsüber, so kann es nachts, besonders beim vorherrschenden windigen Wetter, doch recht kühl werden.
andere kommen an – hier mit Wache im Ausguck – Wir verabschieden uns … man könnte „hängen bleiben“ …. SY Barnestorm wird bald folgen.
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Atoll Apataki
Erst kurzfristig unter Beobachtung des bewölkten Himmels und nachdem es etwas aufgeklart hat, legen wir in Toau ab,. Die Fahrt ist mit 20 sm bis zur Passeinfahrt relativ kurz – diese ist enger und etwas heikler als die bisherigen und der Eingang praktisch erst bei Ankunft dort zu sehen. Bei den Bojen auf der Atollinnenseite haben wir starke Gegenströmung und wollen wegen Perlfischerbojen und stark auflandigem Wind wegen der Korallenriffe nicht beim angegebenen Ankerplatz in Dorfnähe bleiben – also motoren wir gegen Wind quer durchs Atoll 10 sm zur SE-Seite – eine Zeit lang begleitet von ein paar kleinen Delfinen. Nehmen Funkkontakt auf mit Blue Dame und Abora die dort vor Anker sind – wir werden gleich zum Sundowner eingeladen und gehen anschliessend bei Alfred, Pauline und Tony – sie betreiben hier eine kleine Werft, Perlenzucht und Gästebetreuung – zum feinen Nachtessen.
Weil am Abend ein Ruckgeräusch zu vernehmen war, gehe ich am Morgen Snorkeln und stelle fest, dass die Ankerkette bei leichter Winddrehung unter einen Korallenblock geraten ist – mit entsprechender Motorfahrt ist das Problem in diesem Fall rasch gelöst…
Am Ankerplatz ist neben ein paar Franzosenbooten auch ein Boot unter finnischer Flagge (wie wir) – wir lernen Eva und Tapio von der SY Irene kennen, die hier im Pazifik „ihre Zelte aufgeschlagen haben“. Sie Allgemein-.Meidizinerin und Psychiaterin, er Geologe, haben vor 20 Jahren ihr eigenes Boot gebaut und dann mit Unterbrüchen bis heute darauf gelebt.
Laden sie zusammen mit Barnestorme und Blue Dame zum Drink ein, wobei sich interessante und lehrreiche Gespräche unter vielgereisten Seglern über Routen, Pazifikwetter, Computer (Waypoints) entwickeln.
Eigentlich planten wir bereits am nächsten Tag nach Rangiora einem weiteren Atoll auf den Tuamotus oder eventuell direkt nach Papeete auf Tahiti zu segeln… aber…wegen ausnahmsweise windarmem Wetter und Dinge die mir Tapio noch zeigen will, sowie Roy, der findet, dass immer wenn sie da sind, würden wir wieder aufbrechen… bleiben wir wieder mal hängen und sollten es nicht bereuen:
Eva und Tapio kommen nächsten Morgen zum Frühstück – Tapio zeigt mir Wetterkarten und Interpretationen des Pazifikwetters auf dem Computer – er weiss von was er spricht, wie ich sofort bemerke – er erwähnt auch gefährliche Wetterentwicklungen und von 2 SY die in den letzten 2 Jahren hier verloren gingen wegen Riss der Ankerkette und Auflaufen auf Riff.
Sie wollen heute zusammen mit der Blue Dame zu einem 10 sm nördlich gelegenen Ankerplatz segeln – er gibt mir noch Waypoints mit Angaben über Korallenspots und Perlfischerbojen, ohne die ich es nicht wagen würde morgen durch das Atoll zu folgen. Barnestorme und wir erledigen noch dies und das (u.a. Perlenkauf (;-i) und folgen am nächsten Tag.
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Mit Barnestorme in unserem Kielwasser segeln wir einen Tag später zum einsamen von Tapio und Eva faforisierten Ankerplatz mit gutem Sandboden und Korallen in Ufernähe – es war eine anspruchsvolle Fahrt, besonders wegen der vielen erst relativ spät sichtbaren Perlfischerbojen. Die von Tapio eruierten Korallenspots, die er selber kartographierte und die auf keiner Seekarte zu finden sind, waren eine gute Hilfe. Bei der Anfahrt werden wir angefunkt, bei Ankunft zum Ufer zu kommen wo bereits gegrillter Fisch warte, den Jan mit dem Dingi und Tapio mit der Harpune gefangen und Eva und Monika zubereitet haben – wunderbar!
Am folgenden Tag – alle 3 Crews neben SY Irene wollen morgen ablegen – am Abend beim Sundowner will niemand mehr fort am nächsten Tag – die guten Gründe oder sagt man „Ausreden“: es ist Freitag, windarm, zudem gute Gesellschaft an einem prächtigen einsamen Ankerplatz… Leena und ich marschieren mit den Finnen quer über das Atoll zur Aussenseite und sammeln Muscheln, die wir am Abend auf ihrem Boot verzehren – soooo fein!
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… dann aber naht die Abreise von diesem herrlichen Fleck Wasser und Erde und seinen heimisch gewordenen Finnen. Morgen – mindestens so die Absicht – werden alle 3 Boote, Barnestorm, Blue Dame und Nicone gemeinsam ablegen. Das bedeutet Tuamotus by by – Papeete auf Tahiti wir steuern dich an…
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