Von den Tuamotus-Atollen zu den Gesellschafts-Inseln — Nicone

Juli – August 2011

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Kurs und Fahrt nach Tahiti

Am Vormittag des 2.Juli verabschieden wir uns zusammen mit „Blue Dame“ und „Barnstorm“ von den Finnen Eva und Tapio (SY Irene) im Apataki-Atoll.

Wir haben 240 Seemeilen bis Papeete, Tahiti vor uns, wo Margrith von der Barnstorm wegen eines Krankheitsfalles zu Hause den Heimflug nach Neuseeland antreten will.

Da wir von Tapio alle Waypoints bezüglich Korallenköpfen und Perlfischerbojen haben, übernehmen wir den Lead vor Blue Dame und Barnstorm für die ersten Stunden innerhalb des Apataki-Atolls bis zu dessen Nord-Pass.

IMG_2156 Jan steigt auf Mast.jpgUnterwegs dorthin steigt Jan (76 J.) noch auf den Mast wie wir beobachten – er erklärte später, dass er ein Problem an der Saling kontrollierte. Ausserhalb des Passes setzen sich die beiden grösseren und schnelleren Boote bald etwas ab. Beim Einnachten um 18:00 sind wir dank leichter Motorunterstützung wieder gleich auf.

Ab dann sollte es zunehmend ungemütlicher werden. Bis Mitternacht haben wir die „Blue Dame“ im Abstand einer knappen Seemeile ständig an unserer Steuerbordseite – dann findet, wie über Funk gehört, ein Wachwechsel statt – bei zunehmendem SSE legt die Blue Dame etwas an Tempo zu – die Barnestorme liegt zu diesem Zeitpunkt ein paar Seemeilen voraus – die Berechnung ergibt, dass keines der Boote vor der Dunkelheit des folgenden Tages Papeete erreichen wird. Da wir nicht in der Nacht durch den Riffpass fahren und auch nicht davor warten wollen bis es zu tagen beginnt, beschliessen wir den Speed so zu drosseln, dass wir beim Morgengrauen des übernächsten Tages hinter das Riff in Papeete einfahren können. Wir lassen die andern ziehen und beginnen zu reffen – später bei Squolls, Böen und ruppigen Wellen, weitere Reffs (Genua 4, Gross 2 Reffs) – perfid: Wind lässt plötzlich nach – innert Minuten nur noch 3 Kn Fahrt – ausreffen – dann wieder Böen – reffen – Weiterfahrt mit 6-7 Kn – unangenehme Welle – Spritzer ins Cockpit – die andern zwei Boote waren ebenfalls stark am Reffen – sie kamen in der nächsten Nacht früher als wir in Tahiti an, wo es überraschend ruhige Verhältnisse gab auf der Leeseite der Insel – warteten aber dort das Tageslicht ab – via Funk vereinbarten wir zuvor, uns gemeinsam beim Pass zu treffen.

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Wir schafften es, exakt bei Dämmerung bei der Einfahrt zu sein und mussten eine ganze Weile warten bis die etwas schnelleren Boote sich dann ebenfalls dort einfanden – …„die ersten werden die Letzten sein“ (;-)…

IMG_2171 innerhalb des Riffs zum Ankerplatz  - im Hintergrund Nachbarinsel Moorea.jpg  IMG_2173 ueberall wo wir hinkommen wird eifrig im Auslegerboot trainiert.jpg
Innerhalb des Riffs absolut glattes Wasser – kaum zu glauben dass auf der Ostseite der Insel raues Seewetter herrscht – dann dem Flugplatz entlang zum Ankerplatz, wo verstreut und auf begrenztem Raum, 140 Segelyachten vor Anker lagen, davon ein paar bekannte.

Darunter auch das kleine Schwedenboot, welches wir beim Start in Galapagos gesehen hatten – sie sind via Osterinseln nach Tahiti gesegelt.

Mehrere Paare aus Neuseeland sind nach 7-10 Jahren Weltumsegelung auf dem Heimweg und haben bis Neuseeland „nur noch ca. 3000 sm to go“ – für einige beginnt sodann ein neues anderes Leben an Land – sie werden das Boot verkaufen – andere wie Roy von der Barnestorme sehen dem Landkrebsdasein mit etwas Skepsis entgegen und behalten das Boot, um für den Fall… zumindest für längere Törns…

Hochzivilisiertes teures Thahiti

Nach längerer Zeit „in der Prärie“ des Pacific … sind wir plötzlich wieder mitten drin im hektischen, dynamischen Alltagsbetrieb, wie er eben zur Hochtourismuszeit auf Tahiti statt findet: Autos, Verkehr, Lärm, Flugzeuge, Touristen, Motorboote, Leben nach der Uhrzeit, geschäftige Franzosen und Chinesen – weniger die Polynesier – Supermärkte die rund um die Uhr geöffnet sind…

Wir beabsichtigen etwa 2 Wochen zu bleiben für Erledigungen aller Art, sowie um Kultur-Events zu besuchen.

Mit 11 Std Schlaf letzte Nacht haben wir unser Schlafmanko von wenig bis kaum Schlaf bei der Fahrt hierher wettgemacht. „Pflichten“ warten: Papiere von Einchecken abholen – Einkäufe – Wäsche – Internet – Kontakte mit zu Hause (Einplanung Zeitverschiebung 12 Std) – im Industriegebiet, das wie viele Geschäfte von Chinesen „beherrscht“ wird, können wir einen neuen Windmesser bestellen – er wird aus USA später in Raiatea zur Verfügung stehen – Memo: ein Sturm auf Ua Huka / Marquesas hatte uns denselben vor etwas mehr als einem Monat weggerissen – seither segelten wir nach alter Väter Sitte nach Flaggenstellung, Windfäden etc und verliessen uns auf Gefühl und Erfahrung – gute Übung zwischen durch – was des nachts zwar etwas schwierig sein kann – es sollte noch einen Monat dauern bis das neue Windmessgerät wieder im Masttop seine Funktion übernahm….und nicht funktionierte…

Die Preise allgemein sind im Bereich derjenigen der Schweiz – viel für Polynesien – einiges wie Alkohol kostet drei mal mehr als zu Hause – in der obersten Liga, sind z.B. gemäss eines Vergleichs auch die Flugpreise der Air Tahiti – in andern Bereichen wie Käse, Butter und dergleichen, die von Neuseeland importiert werden , sind die Preise recht vernünftig, dem gegenüber herrscht bei vergleichbaren Importartikeln aus Frankreich (Mutter von Polynesien) genau das Gegenteil. Dies wussten wir bereits zuvor und stellten uns darauf ein.

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Den ganzen Pacific-Raum erlebten wir wie auch andere Cruiser als absolut sicher und nicht im geringsten kriminell – dennoch warnte ein Polynesier – es sei in der Umgebung von Papeete schon sehr unsicher geworden, man könne beim Parkieren des Autos nicht einmal mehr den Schlüssel stecken lassen…

Sprichwörtliche polynesische Freundlichkeit – Hintergrund: ich tue Dir etwas Gutes – Du machst das selbe für jemanden andern

Ein paar Beispiele: auf dem Früchte- und Gemüsemarkt am Sonntag früh von 04:00 bis 08:00 ist sowieso alles anders – hier findet man günstig Früchte und Gemüse, die im Supermarkt meistens das 2 -3 fache kosten. Kommt hinzu, dass es die Verkäufer gut mit den Leuten meinen – bei 5 Grapefruits (sind riesig und fein) ist 1 gratis – kauft man nun nur 2, wird gleichwohl eine dritte gratis dazu gelegt. Beim Bananenhändler erkundigten wir uns, ob es auch möglich sei nur eine halbe statt ganze Staude zu kaufen – er bejaht, und schenkt uns darüber hinaus noch eine ganze Staude – Begründung: wir seien doch Segler und auf dem Boot wachsen keine Bananen – Verteilung an 2 weitere Boot-Crews.

Eines Abends nach dem „Heiva“ einem polynesischen Sing- und Tanz-Contest warten wir bei einer Imbissbude auf den Bus – durch die Inhaberin werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass kein Bus mehr fahre aber sie werde uns zurück fahren wenn wir wollen – da wir zu sechst waren, fuhr sie die Strecke 2 X und wollte partout nichts dafür annehmen!

Die Polynesier gelten generell und zurecht als zuvorkommend, freundlich, offen und hilfsbereit – ohne Hintergedanken – und zur Nachahmung empfohlen.

Heiva – the Celebration of Live – und Quatorze Juillet

Heiva steht in Polynesien für „wichtiger Gesellschaftsort“ für Zerstreuung, Freizeitbeschäftigung, Sport und Feste. In früherer Zeit waren Tanz und Gesang auch Bestandteil religiöser und politischer Anlässe.

Die ersten Forschungsreisenden, welche Tahiti im ausgehenden 18. Jh. erreichten, waren beeindruckt von der Schönheit der Tänze und den Gesängen bei Festen. Sie erfassten die Bedeutung für die Polynesier – nicht so die auf dem Fusse folgenden Missionare, die darin nur Zeitvergeudung, Erotik und Ausschweifung sahen. Unter diesem Einfluss und dem christlichen Glauben, erliess King Pomare II ein Verbot für den Heiva. 1946 unter dem „Etablissements Français de l’Océanie“ und der späteren Lockerung der politischen und kulturellen Autonomie entstand eine Erneuerung der Festlichkeiten, besonders des Tanzes und der Gesänge.

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Heutzutage finden vor allem im Juli grosse Sing- und Tanz-Wettbewerbe statt.

Wir besuchten einen solchen Anlass im Stadium von Papeete – fotografieren nicht erlaubt – wird streng überwacht – hier deshalb Fotos aus dem Prospekt – es war ein Fest der Sinne – Gruppen mit jeweils über 100 Tänzerinnen und Tänzer gaben sich ein Stelldichein – man kann es nicht erzählen – man muss es erlebt haben…

Der 14 Juli – Franz. Nationalfeiertag – wurde mit spektakulären traditionellen Wettkämpfen gefeiert.

Kanuwettkämpfe Frauen und Männer

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kräftige Damenmannschaft kurz vor dem Einsatz

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16er Damen-Katamaran macht sich bereit

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Zwei 16er-Katamarane im Zweikampf Boot gegen Boot

Speerwerfen – Männer:

IMG_2260 a die Speerwerfergruppen machen sich bereit.jpg
die Speerwerfergruppen machen sich bereit

IMG_2262 a der Speer wird mit spezieller Technik durch die Hand des ausgestreckten Armes gefuehrt
der Speer wird mit spezieller Technik durch die Hand des ausgestreckten Armes geführt

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hat seine Speere geworfen und schaut kritisch den Konkurrenten zu

Steinheben Männer:

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Athlet tritt zum Steinheben an – der „Fels“ muss in möglichst kurzer Zeit auf die Schulter gehoben werden

Kokos-Rinde entfernen – Männer:

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Das Schälen der Aussenhaut verlangt eine spezielle Technik

Kokosnüsse verarbeiten – Frauen-Teams

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Harter und gefaehrlicher Job – Kokosnüsse öffnen (Beil) und Fleisch (Copra) herausschälen

Moorea – Cook-Bay und Opunohu-Bay

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Cookbay der alten Zeit

Nach 10 Tagen am Anker in Tahiti mit Gesellschaftsleben (wir sind ja auf den Gesellschaftsinseln), Besorgungen aller Art – u.a.Gas, das bis Neuseeland reichen muss, sowie Zahnarztbesuche, treffen wir Vorbereitungen zum Ablegen.

IMG_2295 a.jpgDann kurzes Genuss-Segeln bei Halbwind zur 20 Seemeilen entfernten Nachbarsinsel Moorea – Ankern in der vorerst ruhigen Cook-Bay – Besuch von Fuji (Füsi) Japaner, der mit seiner SY Seagull (einer etwas kleineren Contest als unsere) seit 21/2 Jahren Einhand unterwegs ist – dann Besuch von Paddler mit Tochter – haben unsere Schweizer- und Finnlandflagge gesehen – Tochter spricht uns finnisch an – Papa ist Deutscher, die Mamma Finnin und sie leben in der Schweiz – wir werden am Abend zu einem Glas Wein auf deren prächtigen SchonerIMG_2296 a praechtiger alter Schoner mit modernster Technik.jpg
, der mit Crew unterwegs ist, eingeladen. Auf meine Frage, ob er der Skipper des 34 Meter langen Bootes sei, meint er, er sei der, der den Skipper bezahle… – also, der Eigner stellt uns den Skipper und die 5 köpfige Crew vor und zeigt uns die Segelyacht – 1954 gebaut – das originale Boot wurde von Grund auf renoviert und aufs modernste ausgerüstet und lässt keine Wünsche offen.

Wir verbringen einen interessanten und unterhaltsamen Abend.

Am nächsten Tag ist es unruhig in der Bucht – Wind aus allen Richtungen – ebenfalls Strömungen spielen verrückt, so dass die ankernden Boote drehen, sich gegen einander bewegen – Beobachtung – dann: „Seagull“ und „Nicone“ kommen sich nahe – umankern (22 m Tiefe) ? – nicht nötig: verkürzen leicht die Kette – immer noch 70 m. Die „See you later“ kommt in die Bucht

Am Sonntag Gesänge der Kirche, Dingitour rund Bucht, am Abend – Schweiz Morgen – Skype (gute Internetverbindung am Boot) mit zu Hause: Enkelkind sehen später noch köstliche ,Erzählungen lesen, die von eben dieser Bucht handeln (Hollingers Lagune von Vettermann).

IMG_2377 a.jpgAndern Tags unternehmen wir gemeinsam mit Claudia und Edy von der See you later eine Autotour bzw Inselbesichtigung.

Gegen Abend erfolgt auf Kanal 16 eine „Pan-Pan“- Dringlichkeitsmeldung – eine SY hat einen roten Signalfallschirm gesehen – das MRC Papeete leitet die Suche – es wird ein zweites Signal gemeldet – Skipper der Yacht meldet sich nicht – es folgt eine weitere Meldung, um welche Yacht es sich handeln müsse – nach knapp 3 Std wird die Yacht von der Suchmannschaft in eine Marina geschleppt – es bleibt unklar was genau geschehen ist – es gab zur Zeit 25 Knoten Wind und heftige Böen zwischen Moorea und Tahiti – es erfolgte die Meldung, dass Boot und Crew sicher im Hafen seien – dann wurde das Netz wieder frei gegeben.

Anmerkung: Leitung und Einsatz erfolgte durch MRC Papeete in franz. Sprache – da sich aber (nur) englisch sprechende Segler mit wichtigen Infos meldeten, war die Leitung gefordert englisch (offiz. Funksprache) zu sprechen – dies war mangelhaft und führte zu Missverständnissen und Nachfragen – ansonsten aber erfolgte das Ganze recht professionell.

Wir bleiben noch 2 Tage in der Cook-Bay – das Wetter könnte besser sein – zwischendurch fegen Böen und Regenschauer durch die Bucht – also machen wir Arbeiten am Boot – Leena: Haushalt, Wäsche, Kuchen backen, derweil ich mich mit der Deckpumpe, Getriebeöl, etc. befasse – eine ständige Herausforderung ist die Korrosion durch Salzluft und -Wasser (elektr. Verbindungen, Werkzeug etc), die beachtet sein will.

Die Crews der Sail away mit Anne / Werner und der Su An mit Gaby / Lutz – sie ankern in der Nachbarsbucht – wanderten zu Besuch zu uns herüber – hole sie am Ufer mit dem Dingi ab – bei Kaffee und Kuchen gibt’s viel zu berichten.

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Segeln noch für 2 Tage in die Opunohu-Bay – absolut klares Wasser – Gefühl dass man mit dem Boot schon aufbrummen müsste – dabei sind immer noch mehrere Meter unter dem Kiel was durch Echolot und Schnorcheln bestätigt wird.

Huahini

In einer Nachtfahrt – zuerst mit Motor, weil windstill – dann mit leichter Brise, segeln wir zum 38 Seemeilen entfernten Huahini – bis 24:00 sind gemäss Radar, AIS und Lichter, 4 weitere Segelboote parallel im Abstand von jeweils ca 1 sm auf gleichem Kurs unterwegs – mehrmals kreuzen uns auch Fähren.

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aus dem Logbuch – Anfahrt Huahini

Bucht und Wasser hinter dem Riff sind paradiesisch

Pech verfolgt uns – aber nicht nur uns!

Mit der Feststellung von Wasserverlust am Motor, beginnt eine nicht enden wollende Pechsträhnenzeit… dies nimmt uns zeitweise so in Anspruch, dass wir die Naturschönheiten nur mässig geniessen können.

Bespreche die Situation – Süsswasserverlust Umwälzpumpe – mit Heribert von der Wasabi, die neben uns ankert – Teile bringen lassen von Deutschland (falls erhältlich) durch Besuch der bald zu Heribert kommt? und…? oder…? Abklärungen via Sailmails… schwierig… können Motor noch benützen… wie lange…?

Legen ab und fahren auf N-Seite von Huahini, wo es in Fare Internet gibt – weitere Abklärungen – Reparatursatz nicht lieferbar…

IMG_2550 a Fahrt nach Raiatea.jpg Segeln etwas sorgenvoll nach Raiatea – kleine Delfine begleiten uns durch den Pass hinter das Riff – wir wollen es bei der dortigen Wert versuchen – zu unserer Überraschung sind andere bekannte Boot da, um Teile anfertigen zu lassen bzw. Reparaturen vor zu nehmen.

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Zu unserer grossen Zufriedenheit erklärt uns der techn Leiter, dass dies keine allzu grosse Angelegenheit sei – wir sollen in die nahe Marina fahren – das halte der Motor noch aus – sie würden sofort für Ersatzteile aus Papeete oder aus Neuseeland besorgt sein – schliesslich konnte eine neue Pumpe aus Neuseeland eingeflogen werden und innerhalb Wochenfrist war sie inklusive Wärmetauscher der entfernt werden musste, eingebaut – super Job. Anmerkung: die alte Pumpe war komplett defekt (Gehäuse, Achse, Lager, Dichtungen).
IMG_2575 a Apia-Marina auf Raiatea.jpg

Die Wartezeit am Visitor-Dock, wo auch die Schweden Monika und Jon von der Blue Dame angelegt haben vergeht schnell – wir verpassen seglerisch nicht allzu viel, da genau in dieser Zeit raues Wetter herrscht und kaum Segelboote ausfahren (können) – das Charter-Geschäft leidet offenbar. Velo-Fahrten in die Stadt Uturoa für Einkäufe – Ankerkette auf Pier nehmen und neu markieren – neuen Windmesser (hierher bestellt) abholen – Bootpflege sowie gemeinsame Aktionen mit Monika und Jon waren Hauptmerkmale.

IMG_2576 Bordvelos reparieren.jpgAnsonsten ergab die To-do-Liste viele Kleinigkeiten, die es aber manchmal (zeitaufwändig) in sich haben: Wasser bunkern, Haare schneiden (gegenseitig!), Dingi reinigen und Benzin auffüllen, Wäsche, Generator 3x hintereinander zur Reparatur wegen gerissener Starterleine, Suche nach Marinebootsteilen, Bordvelo entrosten, kleine Gasflaschen zum Füllen bringen / holen – daneben…

Nach dieser Zwangspause segeln wir noch nach Uturoa, wo am Pier auch die Elbe und die Su An angelegt haben: – Lebensmittel-Grosseinkauf – Treff mit Canadier Richard, Elektronik-Fachmann wegen Windmessgerät das nicht funktioniert… am Abend sind wir zusammen mit Gaby und Lutz von der Su An bei einem Glas Wein bei Elli und Bernd auf der Elbe – interessant:: Gaby und Lutz haben beruflich 10 Jahre in Asien verbracht.

Tahaa
Alle 3 Boote legen tags darauf mit unterschiedlichen Zielen zur Zwillingsinsel Tahaa ab – wir wollen uns später wieder treffen. Die Fahrt erfolgt gänzlich innerhalb des Riffs.

Nach nur 12 Seemeilen rassigen Segelns innerhalb des Aussenriffs, sehen wir die Sail away an lauschigem Platz mit andern SY vor Anker liegen – also ebenfalls Anker ab – sofort werden wir zu Tee und feinem Bord-Gebäck eingeladen – nach Schnorchel-Check bzw. wegen Korallenköpfen.ist „Umparkieren“ angesagt – dabei quitscht die Ankerwinsch erbärmlich…

Gemeinsam umrunden wir am nächsten Morgen Tahaa um beim „Korallengarten“, wo auch die Su An ist, zu ankern und zu Schnorcheln – die Ankerwinsch quitscht wieder, geht nur noch sehr langsam und der Ankerwinschmotor wird heiss! – neue Sorgen? – ja, wie sich herausstellt.

IMG_2647 a Demontage der defekten Ankerwinsch.jpgWerner und Lutz helfen das Problem einzukreisen – elektr. oder mechanisch? – beides! – Korrosion als Ursache an der Basisplatte – dadurch grosse Reibung und Mitleidenschaft des Ankerwinschmotors – die ganze Winsch ist erst 1 ½ jährig! – unglaublich! Lutz und Werner – Ingeneure und Segler, finden, dass die Konstrukteure ihre Fehler selber mal „ausbaden“ müssten. Sie helfen die Winsch soweit gängig zu machen, dass Freifall des Ankers möglich ist – der Motor muss unbedingt überprüft werden…

IMG_2650 am Pier von Uturoa, Raiatea.jpgStarten sofort zurück nach Uturoa, Hauptort von Raiatea – legen nach 11 sm erneut am Pier fest. Hier ist ebenfalls die See you later und die Elbe ist zurück mit (ohne) abgerissener VHF-Antenne… wir übergeben den Motor an den Elektro-Fachmann Richard, der ihn prüfen will.

Am Montag früh um 06:00 – mässig geschlafen – Ankrwinschproblem! – ob Richard den Motor rep. kann? – oder sind wir wieder zum Warten verurteilt?

Beobachte wie das Leben der Stadt erwacht: Warenlieferungen an Geschäft, alte Frau welche ein Velo voller Taschen schiebt, ein Junge mit grossen Harassen auf der Schulter eilt vorbei, Edi von der See you later macht sich auf zum Lauftraining und um frische Baguettes zu holen, Fähre von Papeete entlädt Touristen und Leute die hier arbeiten, eine Fähr-Crew baut ihren Frühstückstisch auf dem Pier auf und isst gemütlich, kleine Motorboote von den Inseln der Umgebung kommen und gehen, eine Frau mit Tasche sitzt am Wasser „wie bestellt und nicht abgeholt“… in diesem Moment hält ein Auto und nimmt sie mit. Um 06:35, genau Bug voraus erhebt sich die Sonne aus dem Meer zum fast wolkenfreien Himmel – Zeit um unsere Flagge zu hiessen und die Bordfrau mit Kaffee und einer Nackenmassage zu versehen.

 

Kurz nach Mittag bringt Richard den Motor zurück – meldet, dass Windungen etwas gelitten hätten – selbst in Tahiti schlecht zu rep. wäre und er eine vorläufige Lösung bis Neuseeland empfehle: „Anker auf“ funktioniert gut bei richtigem Polanschluss – „Anker ab“ funktioniert nicht – ist aber auch nicht nötig, da „Freifall“ (wieder) möglich sei. – Wir bauen auf diese Lösung – Zeitgewinn – Garantieabklärung mit Italien etc. und hoffen damit bis Neuseeland zu kommen.

Baue Motor ein – schliesse an – ok – Erleichterung! – Feiern dies am Abend mit einer guten Flasche Wein und feinem Bordmenu.

 

Da wir zwar schon länger in Raiatea und Umgebung sind aber davon wegen „Beschäftigungen“ wenig gesehen haben, wollen wir dies etwas nachholen.

IMG_2684 a Andre zeigt uns seinen Garten am Fluss.jpgFahrt zur Faaroa-Bay – Dingitour flussaufwärts.  Treffen auf André, der einen botanischen Garten anpflanzt – erhalten frische Kokosnuss zu trinken – er will uns gratis Bananen, spez. Spinat, Zitronen und Papaya geben – akzeptiert aber

unsere Bezahlung im Sinne einer Win -Win Angelegenheit.

Wieder zurück in Uturoa wollen wir letzte Erledigungen tätigen bevor wir Morgen nach Bora Bora segeln werden – ausklarieren – Leena macht Besorgungen auf dem Markt – ich radle mit „Super-Tony“ (Bordvelo) zur Werft hinaus – kaufe Propeller-Annode inkl. Reserve – von alter Annode ist nach 1/2 Jahr praktisch nichts mehr vorhanden – benötige 2 Std „Unterwasserarbeit“ (Schnorchel) und dann eine Douche und einen heissen Tee-Ruhm, weil auch 27°C warmes Hafenwasser mit der Zeit kalt wirkt.

IMG_2690 a am Pizza-Stand von Elda & Stephane - beste Pizzas in French Polynesien - stimmt.jpg
Holen am Abend bei Stephane & Elda Pizzas – die besten in Polynesien – stimmt! und treffen uns noch mit Linda und Jim von der Chesapique (US), denen wir esrtmals auf den Marquesas begegneten.

Bora Bora

IMG_2700 a Brandung am Bora Bora-Riff.jpg Berühmter Name… sahen es aus der Ferne mit seinen markanten Gebirgszügen schon seit langem – es sollte unser Ausgangspunkt sein, um uns von Franz. Polynesien nach den Cook Islands NZ abzusetzen… dachten wir…

Frühe Morgenfahrt zum Westpass von Tahaa, wo wir nach 17 Tagen im Schutze der umgebenden Riffe auf offene See fahren – fotografiere das faszinierende und beeindruckende Schauspiel der

Brandungswellen neben dem Atoll-Pass von Taha und am Riff von Bora Bora

IMG_2701 a sich ueberwerfende Brandungswelle in hohem empo von rechts nach links.jpg
donnert sich überwerfend in hohem Tempo heran

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Welle bricht am Korallenriff und fällt mit dumpfem Donnern in sich zusammen

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bricht unter Getöse

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gleitet von links nach rechts und baut sich auf

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Elemente

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gläserner Wellenkamm wird gleich brechen

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unbändige Energie

 

Es gibt eine leichte Brise – zum Teil Motor nötig – feines Klingelgeräusch von Motor beunruhigt – erster Check ergibt nichts – Passeinfahrt ist problemlos – Ankern in glasklarem Wasser und auf sandigem Grund – gehe noch zwei mal auf den Mast und reinige die Kontakte – evtl lässt sich das Windmesserproblem endlich lösen…

Ein genauerer Check der neuen Süsswasserpumpe ergibt eine bewegliche Keilriemenscheibe, die leicht das Motorgehäuse streifte… nein es darf nicht wahr sein! – nicht schon wieder – Pech und Sorgen wollen nicht enden! Daran ändert auch die kurze Ablenkung durch den Riesenmanta nichts, der neben dem Boot durchs untiefe klare Wasser gleitet – ein Wunder der Natur.

Es lässt sich nicht sagen ob nur ein Defekt an der Keilriemenscheibe vorliegt oder ob auch wieder an der Pumpe – Nach tel Abklärungen werden wir nach kurzem Aufenthalt morgen wieder nach Raiatea zurücksegeln… wenn möglich ohne den Motor zu gebrauchen.

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Früh morgens segeln wir ab Ankerplatz los – die See you later, die gestern ebenfalls hier eingetroffen ist, begleitet uns zum Pass, dann segeln wir hart am Wind – mit 20 Kn haben wir mindestens guten Wind, wenngleich genau auf die Nase, wieder nach Raiatea zurück – weil wir aufkreuzen müssen, sind es 38 Seemeilen statt nur 25 – den Motor setzen wir für die Passdurchfahrt und Anfahrt an die Marina-Pier nur kurz ein.

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Am Visitor-Dock gibt’s scheuen und neugierigen Besuch.

Es stellte sich heraus, dass die Keilriemenscheibe sich „verkannten“ konnte (Montagefehler? – kann passieren) – zum Glück war die Pumpe selbst ok – da die Keilriemenscheibe ausgeschlagen und keine neue oder andere erhältlich war, wurde das Loch ausgebohrt ein Wellenstück eingepresst und alles neu angepasst – die Angelegenheit war am nächsten Tag ausgestanden – zu Lasten der Firma, die sich alle erdenkliche Mühe gab! Hut ab!

IMG_2737 a.jpgam Abend kommt Fuij von der Seagull (Japan) der hier eingetroffen ist, mit einer Flasche Rotwein vorbei – wir sprechen nicht nur über seine und unsere Reise – er ist seit 2 ½ Jahren Einhand unterwegs… und er liebt unseren Kirsch.

Dann nochmals Fahrt in den Hafen von Uturoa – kennen wir inzwischen gut (;-) – wollen noch Diesel bunkern – muss mit Bidons und Dingi bei der Tankstelle besorgt werden – kurz vor der Tankstelle tritt Rauch aus dem Aussenbordmotor und stirbt ab – auch das noch – hört es denn nie auf??? Muss ich auch noch einen neuen AB-Motor kaufen? — ein halbwegs starker AB-Motor ist auch eine Sicherheitsfrage – also mache ich mich vorerst rudernd mit den gefüllten Bidons auf den langen Rückweg – ganz schön anstrengend – dann habe ich zum ersten Mal Glück an diesem Tag – ein bekannter Yachtie fährt ebenfalls zur Tankstelle und schleppt mich hernach ab – gehe sofort zur hier vorhandenen Yamaha-Vertretung und wen treffe ich da ?

IMG_2740 a Nicolas mit neuer Taetowierung.jpgEs ist Nicolas – hier mit neuer Tätowierung, welche auch in den kleinsten Details einen polynesischen Bezug hat – der unsern Motor reparierte und dem der Laden gehört – er meint das sei wohl nur die Kühlung und wenn er das Ersatzteil noch mit der Fähre von Papeete erhalte, könne er die Reparatur problemlos erledigen – gesagt, getan – nun schnurt der alte AB-Motor wieder – zum zweiten Mal „Schwein gehabt“ heute – und es sollte noch besser kommen – Richard kommt mit einem Occ. Windmessgerät das sofort funktioniert – es sollte später aber bald wieder „aussteigen“…

 

 

Abenteuer und Risiko Langzeit-Segeln

Dass das Abenteuer Langzeit-Segeln wie alles im Leben eine Kehrseite haben kann erfahren viele – eigentlich alle in unterschiedlicher Form – unterwegs. Die Definition Pech hat viele Schattierungen und beinhaltet je nach Vorfall und Empfinden Unerwartetes, Unangenehmes, von „nur“ sehr lästig , wie wir es erlebten, bis Aufgabe wegen Krankheit oder sonst lebensbedrohend – von gröberem Pech sei hier noch die Rede, handelt es sich doch alles um Freunde, die in der selben Zeit wie wir bedeutend unangenehmer betroffen waren.

Neben Mastverlust der einen und Aufgabe eines Katamarans, welcher ein Loch im Rumpf hatte, gab es

Hier der leicht gekürzte Bericht der Schweizeryacht Mabuhay:

„… zu den harten Tatsachen des Lebens. Wir sind zwar auf den Tuamotus, im Atoll Kauehi gut angekommen, allerdings, nach einer schrecklichen Fahrt. Vor uns lagen 520 Seemeilen… am Freitag Mittag, 15.Juli von Nuku Hiva (Taiohae) losgesegelt,…Wellen hoch, sehr ruppig und unbeständig… dicke Brecher ins Cockpit und ein paar Mal sogar in den Niedergang – Tag und Nacht sehr viel Wind – wir wurden salz nass – In der ersten Nacht nicht geschlafen.

In der zweiten Nacht, um 03h ist die Hydraulikpumpe ausgefallen und somit die ganze Steuerung – der Autopilot sowieso – und so trieben wir steuerlos auf dem Pazifik und die Wellen haben die arme MABUHAY erbarmungslos durchgeschüttelt. Das Ganze war ziemlich genau in der Mitte der 520 sm. Von 03:00 h bis 08:00 h hat Paul versucht die Situation in den Griff zu kriegen. Wir haben 2,5 Liter Hydrauliköl eingefüllt und der grösste Teil davon versickerte im Nirgendwo. Paul konnte schliesslich den Autopiloten überbrücken, so dass wir wenigstens von Hand steuern konnten, d.h. Paul konnte! Ich nicht. Wieder Öl einfüllen, Entlüften und endlich, um 08:00 h konnten wir wieder segeln. Paul, der Arme sass dann stundenlang am Steuer. Ich habe ihn wachgehalten mit meiner Anwesenheit. Irgendwann konnte er nicht mehr und wir haben die Segel eingerollt und uns einfach treiben lassen, damit er sich ein wenig erholen konnte. Aber es war schrecklich schaukelig und lärmig! 3 lange Nächte. Kurz und gut, wir sind am Mittwochnachmittag ins Atoll eingefahren und liegen jetzt vor dem Dorf Tearavero…

….es ist wunderschön in dieser Lagune… und wir liegen herrlich ruhig, ohne jedes Geschaukel, ah, herrlich! Es geht es uns wirklich gut, wir haben noch genug zu Essen und zu Trinken…, also macht Euch keine Sorgen!“

Dieselbe Yacht half Freunden, welche im Kauehi-Atoll bei starker Strömung, wegen Motorausfall bzw. Getriebeschaden auf grosser Tief ankern musste und Glück hatte, dass der Anker hielt und sie nicht auf das Riff getrieben wurden…

Am Funk erreichte uns die Nachricht, dass englische Freunde soeben in Palmerstone auf einem Riff strandeten, weil die dortige Muring riss – das Boot musste aufgegeben werden und es werde versucht möglichst viele Dinge noch vom Boot abzubergen…

… und vor 2 Tagen noch eine E-mail-Nachricht von Freunden, die sehnlichst die Weiterreise von Panama nach Galapagos erwarteten und bei denen nach ohnehin viel Pech in den letzten zwei Jahren, jetzt auch noch der Blitz eingeschlagen hatte und sämtliche elektronischen Geräte zerstörte…

… ja alles ist relativ…

Kurz-Betrachtungen zu Franz. Polynesien heute

… basierend auf Gesprächen mit Polynesiern, Berichten zum Zeitgeschehen und persönlichen Erlebnissen während unserer Zeit von Mai bis August 2011.

Zur Zeit der Atomversuche auf dem Mururoa-Atoll bezahlte Frankreich riesige Summen – es muss gesagt sein – um keine Unruhen aufkommen zu lassen.

Diese Zeiten sind vorbei – immer noch fliesst viel Geld, aber…die Wirtschaftslage ist seit 2005 desastreuse…

Im Vergleich mit der ähnlich gelagerten Situation von Neukaledonien, das 2008 ein PIB pro Einwohner von 36’395 US$ ausweist, hat dasjenige von Tahiti lediglich ein solches von 21’244 US$ vorzuweisen… und fällt weiter…

IMG_2750 .jpgDer (kritische) Direktor des „Tahiti Pacifique“ schreibt, dass die Kräfte Regierung, Administration, Verteilung Salaire, etc ineffizient und nicht wie vorgegeben „des forces vives“ seien, sondern genau das Gegenteil… es herrsche ein Denken des kurzfristigen Profits…

Das System Polynesien beruht auf der l’administration de la Françe – u.a. Französisch als Schul- und Amtssprache für alle Inseln… Vernachlässigung des Polynesischen…

Wer kann es den Polynesiern und deren Präsident Temaru bei den stetig steigenden Preisen (Tahiti ist einer der teuersten Orte der Welt) und den Abhängigkeiten verdenken, dass sie sich ein unabhängiges Polynesien wünschen – zurück zu den Wurzeln aber nach neuen, modernen Werten. Es bleibt zu wünschen, dass dies möglich sein kann!

Wir erlauben uns kein Urteil – versuchen lediglich ein Momentan-Bild festzuhalten – es ist wohl ein etwas anders gelagertes, als das eines Wochenbesuchers in einem Ressort auf Tahiti – selber genossen wir eine warmherzige Zeit, die wir nicht missen möchten.

Abschied von Franz. Polynesien

Unerwartet kommt die Forty two in den Hafen von Uturoa – haben mit ihnen vor ¾ Jahren eine schöne gemeinsame Zeit auf Providencia-Island und San-Blas verbracht – laden sie zum Fondue ein – das franz. Fondue ist nicht ganz so fein wie das zu Hause (;-), aber immerhin – es gibt viel zu berichten.

IMG_2784 .am Riff in Tahaa.jpgDen nächsten Tag verbringen wir zusammen in einer Bucht auf Tahaa, wo Carsten und ich noch Schnorcheln gehen – Mercedes und Leena haben einander frauliches zu berichten – am Abend sind wir zu feinem Sushi eingeladen, bevor wir Morgen zu den Cook Islands ablegen – Carsten und Mercedes bleiben ihrerseits die Saison über in Tonga in einem Hurricanhole und kommen im Winter evtl mal zum Rodeln in die Schweiz, wenn sie dann zurück in Deutschland sind.

Am Sonntag 21. Aug. nach einer reich befrachteten Zeit in Franz. Polynesien geht es Anker auf mit Ziel Suwarrow, das zu den nördlichen Cook-Islands NZ gehört.

Bei Interesse siehe nächsten Bericht und unter Aktuell was bei uns los ist – freuen uns wie immer auf das was sich bei euch so tut…

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