August – September 2011
Sonntag 21. Aug. 2011
In Finnland ist Samuels-Tag – so hiess auch Leenas Vater – und zugleich ist dies der Beginn der Entenjagd – im nördlichen Finnland fiebert die ganze Sippschaft auf diesen Tag hin – später dann Hasen- und Elchjagd. Also Kontaktnahme, weil sich alle Geschwister von Leena an diesem Tag traditionsgemäss im Mutterhaus treffen.
Wir unsererseits verabschieden uns an diesem Tag früh von der „forty-two“ – Carsten und Mercedes sind neben uns in der Bucht und extra um 06:00 aufgestanden – wir verlassen Tahaa, unseren letzten Ort in franz. Polynesien.
Die Wetterprognosen sind durchzogen: für die nächsten 2-3 Tage wenig, dann stark zunehmender Wind mit ebensolchen Wellen.
780 Seemeilen nach Suwarrow
Ursprünglich wollten wir die südlichere direktere Route nach Tonga nehmen, entschieden uns aber für eine nördlichere, da das angekündigte Schlechtwetter später eintreffen soll und Suwarrow als Zwischenhalt attraktiv ist.
Was sagen uns diese Wolken wohl?
Vorerst kaum Wind mit schönstem Wetter – viel Motor – nicht einmal der Spinnaker will stehen – haben ab Tag 2 Funk-Kontakt mit der „Sail away“, die einen Tag früher von Bora Bora ebenfalls nach Suwarrow unterwegs ist und mit der „Su An“, welche etwas hinter uns auf einem südlicheren Kurs segelt.
Ab 3. Nacht frischt der Wind auf – Reff im Gross-Segel – es gibt starke Bewölkung und Regenschauer – Check und Vorbereitung für Schlechtwetter.
Tag 4 ist grau, trüb und stürmisch – Reffen, bis wir schliesslich nur noch einen kleinen Fetzen Genua haben, im Gross 3 Reffs und den Besan geborgen – laufen damit immer noch 7 – 8 Knoten mit achterlichem Wind – eine Sturmmöve begleitet uns – ihr gefallen die garstigen Bedingungen – absolut phantastisch ihr beim Segeln zu zu sehen
Die See sieht wütend aus und benimmt sich teilweise auch so – trotzdem verzeichnen wir konstante Fahrt und brauchen keine Trimmänderungen vorzunehmen – für die Nacht nehmen wir das Gross ganz weg – lohnende Schwerarbeit – Speed noch 5.5 – 6.0 Knoten – jedoch vermehrt Schaukelbewgungen bei 3 – 3,5 m Welle.
An Tag 5 vorerst 25 – 30 Kn Wind aus SSE – ENE drehend – lässt später etwas nach und es gibt Schönwetter
Es ist ein „mächtiger Segeltag“ – mit Welle von 4 – 4,5 m von achtern und Speed von 7 – 8 Kn – habe eine ganze Weile selbst gesteuert, um die Kräfte Wind, Welle, Boot zu spüren – muss allerdings zugeben, dass der Mensch (in diesem Fall der Schreibende) etwas schlechter steuert als der automatische Pilot, dafür die Wellen besser berücksichtigt (;-). Zwei Hauptereignisse prägten den Tag – zum einen musste ich bei diesem Seegang die Gasflasche wechseln und purzelte aus Kauerstellung und angegurtet hintenüber – schmerzhafte Rippenprellung als Folge – zum andern gab’s einen heftigen unerwarteten Squoll mit Erhöhung des Speed auf 9.2 Kn – wow – heute mehrmals Segel geschiftet.
Die Nacht verläuft gut und ebenso der folgende Tag mit stabilen Windverhältnissen – es gab einen Moment wo wir uns fragten ob der Wind allenfalls einbrechen könnte, was eine Verzögerung bis Suwarrow zur Folge hätte – die Bordfrau meint:
„sonst machen wir halt einen Tag länger, wir haben ja das Restaurant dabei“ und backt dann noch Brot. Funk am Abend: die Sail away ist gut durch den Atoll-Pass in Suwarrow eingelaufen – Su An geht wegen der guten Segelbedingungen in den nächsten 5-7 Tagen, überraschender Weise Non Stop nach West-Samoa.
Suwarrow
Wir haben Landfall am Samstag 27.8.11 auf Suwarrow:
Hunderte von Möven zur Begrüssung vor der Atoll-Einfahrt – wir sind etwas zu früh und haben 4.5 – 4.8 Knoten Gegenströmung im Pass – der beinahe Neumond bewirkt höhere Tide und damit stärkere Strömung – umkehren warten bis aus fliessende Strömung nach lässt? – nein, wir versuchen es ohne den Motor zu überfordern – benötigen allerdings eine volle Stunde für eine knappe Seemeile. Sail away, seit gestern am Ankerplatz, funkt uns an – Werner kommt mit dem Dingi vorbei und macht Platzanweisung zwischen den Korallenstöcken – die Frau eines Nachbarbootes war am Schnorcheln und kontrollierte unseren Anker – die Kette hatte sich teilweise um einen Korallenstock gelegt – wir fuhren etwas vor, damit die Kette locker wurde – sie tauchte ab – kam lange nicht wieder herauf – und sagte dann, dass sie sie gelöst hätte – Superleistung danke. Am Ankerplatz sind 14 Segelyachten und es gibt immer noch 20 Kn Wind.
Suwarrow ist eine weit abgelegene, paradiesische Insel im Norden der Cook-Islands, welche ihren Namen 1814 von einem russischen Schiff (Wahlfänger?) erhielt, das hier war.
Bekannt wurde die Insel durch Tom Neal der sich 1952 – 1977 hierher zurückzog, das noch stehende Haus baute und sein Robinsonleben hier in einem Buch beschrieb „An Island to Oneself“.
Heute ist es ein Nationalpark mit sehr strengen Regeln.
Auf dem Weg zum Einklarieren.
James ist einer der zwei sehr freundlichen und eindrucksvollen Rangern die hier während 6-8 Monaten wohnen, die restliche Zeit in der Hurican-Saison in Rangiora. James und John, die Parkwächter tun alles, um den Yachties einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen – nehmen andererseits gerne Mitgebrachtes entgegen – im Guide wird darauf hingewiesen – es geht dabei um Früchte, Gemüse, Bier, Ruhm, Benzin für den Aussenborder etc – Dinge an die sie sonst nicht kommen.
Die Insel ist praktisch nur mit Privat-Yachten erreichbar – es gibt ein reiches Tierleben – inner- und ausserhalb des Atolls gibt es sehr viele Haie – Fische dürfen mit den Rangers gefangen werden, müssen aber an Land ausgenommen und die Abfälle auf die Aussenseite des Atolls ins Wasser geworfen werden, um die aggressiveren Haie nicht in die Lagune anzulocken – am besagten Ort sind bei unserem Erscheinen sofort ein Dutzend! Haie im seichten Wasser herangeschwommen.
Der Riss der Segelnaht als Folge des rauen Seewetters der letzten Tage muss vor dem nächsten Ablegen in Handarbeit genäht werden.
Weil das Wetterfenster für die nächsten Tage für die Weiterreise nach West-Samoa hervorragend ist – wer weiss wie es später aussehen wird – beschliessen wir schweren Herzens zusammen mit der Sail away die tolle Insel nach nur zwei Tagen zu verlassen – 7 von den 14 dort ankernden SY haben das gleiche beschlossen und legen mit verschiedenen Zielen am 29. 8.11 ab.
500 Seemeilen nach West-Samoa
Nach Ausklarieren, Fotos, Souvenierstempel im Pass, Bier für die Ranger und Benzin für ihr Dingi, geht es Anker auf Richtung Pass-Ausfahrt – diese ist problemlos – es gibt diesmal 4.5 Kn Mitstrom – mit total 8,5 Kn Geschwindigkeit rauschen wir der offenen See zu.
Es wartet uns genussvolles Segeln
Die Sail away (links), etwas grösser als unser Boot und mit grossem Passatsegel, ist vor dem Wind etwas schneller als wir. Nicone z. Z. ohne gesetztes Gross-Segel mit kleinem – nicht sichtbarem Passatsegel – von Sail away fotografiert
Nach guter Fahrt durch die Nacht kommen wir mit wechselhaften und pendelnden Winden am folgenden Tag etwas weniger gut voran – wieder Zeitzone überfahren – Sailaway 9 sm voraus – guter Funkkontakt mit Günters Funkstation auf Contadora Panama, sowie mit Su An und Sail away. Die Berechnung ergibt, dass wir Apia auf West-Samoa nur am Freitag bei Tageslicht erreichen können wenn der Wind mehr seitlich und stärker einfallen würde – tut er aber nicht – also Schwerarbeit Spinnaker setzen – juhui, statt 4.5 Kn jetzt 6 – 7 Kn Speed – den Spi haben wir nur gesetzt, weil das Wetter als schön – voraussichtlich ohne Squolls – angesagt ist – Spi-Segeln ist immer ein Abenteuer und will gut geplant sein – besonders bei 140 m2 Segelfläche und nur 2 Crew. Es wurde ein Prachtssegeltag – in 9 Std unter Spi segelten wir 68 sm – die Hochrechnung für 24 Std ergäbe ein Etmal von 180 sm. für die Nacht wurde er problemlos geborgen – zu diesem Zeitpunkt passieren wir im Abstand von 12 sm einen eindrucksvollen Unterwasser-Berg, wie aus den elektron. Seekarten ersichtlich – der Fuss ist auf 5000 m Tiefe, der Durchmesser 10 Km – das Plateau / Bergspitze befindet sich 1426 m unter Wasser – somit handelt es sich um einen 3574 m hohen kreisrunden Zylinder – ein Riesenturm.
Im Dunst ist American-Samoa sichtbar, das wir jedoch ohne anzulaufen passieren.
Am nächsten Tag gleiches Spi-Prozedere – wenn nur das Setzen und Bergen etwas weniger anstrengend wäre – für Bordfrau und Skipper! – für die Nacht neben Genua und Besan kleines Passatsegel gesetzt. Funk mit der Su An – sie ist gut in Apia auf Samoa angekommen – Memo: sie segelte direkt dort hin ohne Suwarrow anzulaufen.
Sorry für mässiges Foto – es war schon beinahe dunkel als ich unser Haustier „Christina“ beim Naschen in einer abgestellten Teetasse erwische. Der Geko hat seinen Namen von Christina von Lanzarote, die gerne mit uns mitgefahren wäre und uns nun seit über 6000 sm begleitete und auch bei Inselstopps offensichtlich nicht von Bord gehen will (;-)
Am Freitag 2.9.11 11:20 liegen wir nach 516 sm guter Fahrt und 2 Std nach der Sail away ebenfalls in Apia West-Samoa in der Marina am Steg. Treffen hier neben der Su An auch die Amigo (letzmals Trinidad 2009) und die Elbe (eine Woche hier).
Vorerst auf dem Boot bleiben bis alle Formalitäten erledigt sind: die Behörden Gesundheit, Umwelt, Marina, Zoll und Immigration kommen an Bord – alle freundlich und unkompliziert.
Apia West-Samoa
Erster Landgang mit Anne und Werner – Orientierung und kleine Einkäufe in der Stadt – später Essen im Fischrestaurant zu dem auch Gaby und Lutz (SY Su An) dazu stossen.
Lernen noch Finnen Helena und Risto von der SY Valentina kennen. Sie sind mit ihrer nachgerüsteten Bavaria 36 durch die Magelan-Street in den Pazifk gekommen – es sei schön, aber seglerisch nichts Besonderes gewesen… die Finnen die spinnen (;-), gilt doch
Geniessen folgenden Samstag auf dem riesigen Früchte- und Gemüsemarkt – kaufen Creditkarte für Internet – funktioniert auf Boot – Gehen zusammen mit den Crews von Amigo, Sail away, Elbe und Valentina zum Essen im Schiffsrestaurant.
Um Mitternacht klopft es – ein Angestellter der Marina meldet Tsunami-Alarm – hat aber selber keine weiteren Infos – also Kanal 16 abhören – auf der Südseite der Insel war ein Erdbeben spürbar – bereits ¾ h später erfolgt Entwarnung…
…man ist hier sensibel und nahe dran: 2009 gab es einen Tsunami der grosse Teile der Südküste dem Erdboden gleich machte und 170 Tote hinterliess…
Unternehmen zusammen mit den Finnen einen Ausflug mit einem Guide, der uns die Ostseite der Insel zeigt – Andy der Guide und Fahrer ist Lehrer (und Schlitzohr) und angeblich Sohn eines Chiefs, der kürzlich verstorben ist – evtl ist Andy Nachfolger „weil die Brüder des Ex-Chiefs zu wenig smart seien für diesen Posten“ – erfahren viel über die Lebensweise der Samoaner – es ist Sonntag und alles steht still – Kirchen hoch im Kurs – aber auch fordernd betreffend Obolus von den Familien –
viele Häuser haben keine Wände, damit Brise durchziehen kann – auch kaum Möbel – gehen bei Ressort baden und zum Lunch –
hier hatte 2009 der Tsunami gewütet – davon ist nach nur 2 Jahren fast nichts mehr zu sehen –
Wasserfälle und Blumen unterwegs –
Sehen den gepflegten Ort des Baha’i-Tempels – unabhängige Weltreligion mit ca 5 Millionen Mitgliedern aus verschiedenen Nationen und Glaubensrichtungen
Andy demonstriert uns versch. Geräte, hier ein Klangholz und erzählt die Geschichte des „Gesichts der Kokosnuss“ – er singt uns Songs vor – darunter einen für seinen verstorbenen Vater, den er selber komponiert hat – ein interessanter Tag.
Wir besuchen in Apia das Robert- Louis-Stevenson-Museum – nachgebautes riesiges Wohnhaus – Memo: Stevenson, Schotte, 1850 – 1894, davon die letzten 4 Jahre auf Samoa, gestorben an Tuberkulose – Schriftsteller berühmt schon zu Lebzeiten dies und jenseits des Atlantik – sein wohl bekanntestes Buch ist „die Schatzinsel“ – interessante Führung.
Machen anschliessend Bergwanderung zu seinem Grab – der Dschungelweg ist steil und es ist heiss – der Ort heisst Vailima – fünf Ströme (kleine Quellflüsse – heute heisst das nationale Bier ebenso) oben treffen wir auf junge Samoanerinnen mit der traditionellen Blume am Ohr – Blume am linken Ohr heisst bin noch Single.
Am Weg gibt es eine Fülle üppiger Pflanzen zu bewundern. Zurück auf der Hauptstrasse werden wir alle sechs ohne unser Zutun von einem Pick-Up in die Stadt mitgenommen.
Am Abend ist unser neuer japanischer Bootsnachbar „Hammer“ (Übername) bei uns auf Besuch – er ist seit 2 ½ J mit seiner Maverik – ein relativ kleines Holzboot – auf der Fahrt von Ost nach West um die Welt – allein und das mit jetzt 71 Jahren – er hat alle 4 Kaps passiert und „nur“ noch ca 4000 sm nach Hause bis Tokio to go – bescheiden meinte er, er hätte eigentlich nicht viel Erfahrung – Hut ab vor dieser Leistung.
Die Tage vergehen schnell – besuchen an einem Abend eine amüsante Samoa-Tanz-Show – dabei die Crews von Su An, der Sail away und Nicone
Eine Schweizer Yacht, die „Green Coral“ kommt in die Marina – Peter und Rosmarie sind seit 6 Jahren unterwegs und die dritte Saison im Gebiet Tonga, Samoa, Neuseeland – wir tauschen Erfahrungen und Erlebnisse aus und erhalten gute Informationen von den „Insidern“.
Unternehmen dann zusammen mit der Sail away noch eine Tour auf der Inselwestseite mit einem Mietwagen – Werner fährt uns sicher durch den kaum vorhandenen Linksverkehr
Überall treffen wir auf fröhliche Kinder und ausserordentlich freundliche Menschen.
Wir staunen über die vielen Kirchen – jeder Ort und mag er noch so klein sein, hat eine bis mehrere davon – das Leben ist sehr stark von den Glaubengemeinschaften geprägt und wird durch Regeln entsprechend beeinflusst.
So ist z B Sport am Sonntag nicht erlaubt – Kinder dürfen nicht einmal schwimmen gehen
Mehrere traditionelle Häuser haben ein kunstvolles Dachgebälk ohne Nägel.
Wie schon festgestellt, gehören praktisch alle Läden eingewanderten Chinesen und es werden mehr – ein hier ansässiger Neuseeländer, der vor langer Zeit ins Land gekommen ist und viel Kulturerhaltungsarbeit leistete, erklärte es so: die Samoa-Regierung lasse zu, dass Chinesen mit viel Geld ins Land kommen, etwas „gratis“ aufbauen mit eigenen Leuten und importiertem Material aus China, alles bezahlen um im Gegenzug von der Regierung von Samoa weitere Einreisen von Chinesen zu verlangen – die Samoaner hätten rein gar nichts davon…
Wir machen viele Fotos – hier eine Bushaltestelle – und sind in Gedanken dabei, dass wir Morgen hier draussen mit dem Boot die Westspitze zwischen den Inseln runden würden, um südwärts nach Tonga zu segeln.
Daraus wurde vorerst nichts, obwohl wir ausklariert und die Marina verlassen hatten – jedoch nur für fünfzehn Minuten – der Motor erhöhte die Drehzahl unmotiviert und selbständig, um im nächsten Moment wieder langsamer zu werden… der Entscheid war kurz – so wollen wir nicht starten, denn später wird es immer schwieriger… ist schon hier schwierig genug um Fachkräfte zu finden, falls wir es nicht selber lösen können.
An diesem Tag legen 3 Boote nach Tonga ab – Werner von der Sail away ebenfalls, hilft aber vorher noch bei der Schadensuche – Vorfiltercheck – Wechsel Feinfilter – Entlüften – Problem besteht weiter… wieder sorgenvolle Gesichter bei uns. Gehe zum Trans-Ocean-Stützpunkt, der über die Strasse liegt und vom Schweizerpaar Urs und Françoise geführt wird mit der Frage, ob es eine Möglichkeit gäbe einen qualifizierten Mechaniker zu finden – Urs meint es werde wohl schwierig sein, aber er werde sich mal bei den „Gestrandeten“ hier schlau machen – gemeint sind einige Segler aus aller Welt, welche hier hängen geblieben sind und sich jeweils zum abendlichen Bier treffen…
Andern Tags treffe ich auf Julien, einen Franzosen mit australischer Frau und Pass, den wir in Raiatea trafen und der zusammen mit einem andern Franzosenboot ebenfalls in die Marina eingefahren ist – im Gespräch meint er – er komme mit seinem Freund vorbei (er Marine-Mechaniker und Pierre Ingenieur) um nach dem Motor zu sehen – sie kamen und engten das Problem (falsche Luftzufuhr mit Diesel) immer mehr ein – nach 21/2 Std lief der Motor wieder normal – er bekam Luft ab Ansaugstutzen – weshalb das Problem überhaupt entstand, steht wohl in den Sternen geschrieben, hatten wir doch vorher nichts dergleichen fetgestellt. Wir waren erleichtert, sahen wir uns doch schon mit Warten auf Teile vom Ausland konfrontiert – Super-Job – wollten nichts annehmen dafür, das sei ja üblich unter den Cruiser-Seglern – wir wussten dies mit einer feinen Flasche zu würdigen auch wenn wir bei anderer Gelegenheit andern helfen werden.
Urs kam auch noch vorbei um sich zu erkundigen – beim Kaffee erfuhren wir vieles über das Leben hier und seine Sicht der Dinge nach 16 Jahren Abwesenheit von der Schweiz – er ist alles andere als „auf der Flucht“ und hat interessante und intelligente Ansichten – so gesehen war die „ganze Übung“ bereichernd.
Wir sind bereit, um ein zweites Mal nach Tonga abzulegen.
Koralle am Bootssteg 50 cm unter Wasser – Überwasser-Aufnahme