Nach 7 Wochen Schweiz zurück in Fiji — Nicone

Juli und August zu Hause hatten es in sich – schönes Wetter, nachdem es bis dahin laut Berichten sehr mässig war. Volles Programm war angesagt. Neben den üblichen Gesundheits- und andern Checks gab es da den Armbruch von Leena. Die Heilung nahm einen guten Verlauf, dämpfte aber ihre Möglichkeiten und Ziele die sie sich vorgenommen hatte – eines davon Gartenarbeiten! Hauptgrund unserer Heimkehr war die wunderschöne Hochzeit unserer Tochter im Engadin. Dann natürlich Erlebnisse mit Sanna der Enkeltochter – ich kenne u.a. inzwischen jeden Wasserabflussdeckel im Quartier, wo sie jeweils kleine Steine versenkte – Treffs mit Familie und Freunden: Pizzas aus dem von Max selbstgebauten Pizzaofen, Grilladen, Abende am See, tägliches Schwimmen in der Aare vor dem Haus, wieder mal Garten- und Hausarbeit – dazwischen oft mit dem Fahrrad unterwegs für Sport oder auch nur für Einkäufe, sowie viele feine Erinnerungen.

Flugreise

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Inzwischen sind wir wieder gut in Fiji angekommen. Die 35 Stunden dauernde Rückreise hatte es indessen schon auch in sich. Dies besonders was das kurze Teilstück Genf – London (eine Britische Fluggesellschaft) betraf (;-) – es ging etwas very British zu und her – sorry dear friends – ihr habt zwar hervorragende Olympische Spiele organisiert und viele Medaillen gewonnen – dann wohl aber etwas nachgelassen (;-): 1 Stunde Abflugverspätung in Genf nach London (coole Durchsagen des Piloten lösen keine Probleme) – in London ging es mit einer speziell für Anschlussflüge organisierten (langsame) Busfahrt zum andern Flughafenterminal – dort unglaublich komplizierter langwieriger Sicherheits-Check – immer nur lächeln… grrr! – am Lautsprecher schon mehrmals „Leena und Peter Bäni werden gebeten, sofort zum Gate… “ mit einem olympiawürdigen Dauersprint erreichten wir gerade vor Schliessung des Gates völlig durchschwitzt, unseren Flug nach Singapur – die paar Salznüsschen und das Glas Wasser im Flieger vorher vermochten unsere Sprintfähigkeit nicht eben zu erhöhen und so waren wir froh dass bald ein feines Nachtessen bei der anderen Fluggesellschaft bevorstand. Anmerkung: unser gesamtes Gepäck wurde wegen verspätetem Umlad in London 2 Tage später in Fiji angeliefert… immerhin… aber dafür gibt’s keine Medaille.

 

In der Vudapoint Marina

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Das Boot fanden wir gut betreut wieder vor – neben dem Entgelt wünschte sich Bharos, unser Bootsaufseher, Augen zwinkernd ein Stück Wedding-Cake von der Hochzeit in der Schweiz – war aber mit einer Engadiner Nusstorte mehr als zufrieden.

 

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Noch sind wir diesseits des Zauns in der Marina

Wir blieben eine Woche in der Marina um den Jetlag (viel Schlaf nötig zur falschen Zeit) in den Griff zu bekommen, Tests und Anpassungen der Windmessanlage mit den Spezialisten zu erledigen, zu bunkern, dies und das und uns wieder an das Bordleben zu adaptieren. Kleine Einkäufe in der Stadt und ein Besuch der Denerau Marina auf dem Landweg gehörten zum Programm – in Denerau begegneten wir der SY Ruthea US, welcher wir auf unserer Reise schon mehrmals begegnet sind – die Eigner sind soeben von einem 2monatigen Aufenthalt aus Kalifornien zurückgekehrt, wo sie an der Hochzeitsfeier ihrer Tochter teilnahmen – also gleiches Programm wie wir.

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Hier ist es tagsüber heiss mit 32 – 35° C – am Abend dann noch um 18 ° C – den Temperaturabfall empfinden wir fast unangenehm – wie wir vernehmen, ist es zu Hause zur Zeit einiges kälter geworden, mit Schnee teilweise bis 1000 m hinunter – brr.

Dem Marinewetterbericht entnehmen wir, dass es ausserhalb des Riffbandes, das hier die Küste in einem Abstand von 10 – 20 Seemeilen umgibt, heftige Winde und Wellen gibt. Am Abend ist es windstill im Marina-Gelände, was einige Mücken auf den Plan ruft – das wiederum wird unseren Geko freuen, der sich auch wieder gezeigt hat.

 

Nach Lautoka zum Ausklarieren

Nach Ausfahrt aus der Marina befällt uns das bekannte Wohlgefühl des Freiseins, das uns auf See immer wieder begegnet – wow – noch sind wir zwar im Küstenbereich und die Strecken kurz.

Dann Überraschung: kaum sind wir die ersten Seemeilen unterwegs, als sich über Funk Edi von der „See you later“ meldet und sagt er sei 5 Seemeilen hinter uns und hätte uns im AIS (Identifikations System) gesehen – wunderbar – das letzte Mal sahen wir uns in Neuseeland 13a nun wollen wir uns in der nicht weit entfernten Saweni Bay treffen – dort kommt Edi (Claudia seine Frau ist wegen einer Hochzeit – scheint aktuell zu sein – in Wien und kommt in 10 Tagen wieder) zu uns an Bord und bei „Chäs und Gschwellti“ gibt es viel zu erzählen.

Am nächsten Tag regnet es den ganzen Tag und weil dann eine Schlechtwetterfront mit Starkwind heraufzieht, bleiben wir 2 Tage am Anker – das Boot liegt gut geschützt in der Bucht – wir wagen einen Landgang, um mit dem Bus in die Stadt zu fahren.

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Als wir bei der Busstation sind, kommt eine Diesel-Lock, welche Zuckerrohrtransporte macht vorbei und hupt wie wild – ist da etwas auf den Geleisen… nein es gilt uns… der Lokführer hat verlangsamt und fragt ob wir mit in die Stadt fahren wollen – ja klar super – sind noch nie mit einer Lock – zwar langsam aber stetig zum Einkaufen gefahren… neben dem Lokführer ist da auch ein Assistent – einer fährt, der andere hilft mit Aufsicht durch die Mangroven und hupt jeweils bei den vielen die Geleise querenden Wegen… die Schienen sind holprig… unterwegs liegen zwei Transportwagen im Sumpf, die von den Geleisen gekippt sind (manchmal geschehe halt so etwas…,) mal drückt sich eine Kuh in die Büsche… mal sind es Autos die noch schnell vor der Lock durchhuschen… natürlich interessiert die beiden unser woher und wohin und erzählen selber von ihrem Leben und Job – vielen Dank für das ganz besondere Erlebnis – später sehen wir sie nochmals kurz vorbeifahren: hupen und winken.

Die nächste Nacht verbringen wir am Anker in der Nähe des Hafens von Lautoka, wo wir am folgenden Tag ausklarieren wollen.

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Um vom Hafen aus in die Stadt gehen zu können benötigt man einen Gate-Pass um das Hafengelände zu verlassen und wieder zu betreten – das Büro das die Pässe ausstellt ist noch nicht offen – also sehen wir uns inzwischen den Hafenbetrieb an – ein chinesisches Fischerboot entlädt seinen 99 Tonnen Fang wie uns ein Aufsichtsmann erklärt. Es sind Yellow-Fin-Tuna, die sie bereits tiefgefroren abliefern – eine lizenzierte chinesische Fischereiflotte ist im Gebiet Fiji – Vanuatu – Salomonen tätig. Die Boote sind jeweils je nach Fangresultat zwei – drei Monate unterwegs. Die durchwegs sehr jungen Fischer, meist chinesischer Abstammung verpflichten sich für 2 – 5 Jahre. Ein harter Job.

 

Ausklarieren in Fiji

Wir sind bereit  zur Fortsetzung unserer Reise nach Vanuatu (450 sm westlich von Fiji). Dazu muss in unserem Fall bei den Marinebehörden in Lautoka ausklariert werden. Zum Glück kann hier alles im selben Büro erledigt werden, ohne dass man wie häufig anderweitig, kilometerweit an verschiedene Orte zu Harbourmaster, Zoll und Immigration gehen muss. Das Büro hat keine Fenster – der Schalter ist nicht bedient – also treten wir ein – eine nette Beamtin fragt nach unserem Begehren – es sind bereits eine Crew aus USA und eine aus Japan da, die ebenfalls ausklarieren wollen – also werden wir freundlich gebeten im Vorraum Platz zu nehmen und zu warten – das Büro hat keine Fenster und wirkt absolut freudlos. Wir warten 1 Std bis wir an der Reihe sind – in dieser Zeit ist es nicht etwa langweilig: Kommt eine Dame – offenbar die Chefin – und sagt uns freundlich lächelnd und entschuldigend, dass es noch eine Weile dauert Kommt eine andere Dame und holt unsere Pässe ab Kommt ein Offizier und bringt ein Formular zum Ausfüllen

Kommt ein Putzmann und wischt den Boden auf – Beine hoch halten

Kommt ein fröhlicher anderer Putzmann und wischt den alten dort stehenden Computer ab

Kommt wieder erster Putzmann und nimmt den Boden feucht auf – Beine hoch halten

Kommt ein anderer Angestellter und holt das ausgefüllte Formular ab

Kommt die diensthabende Beamtin um zu fragen, ob wir mit dem Boot hier draussen vor Anker seien – ja sind wir

Unterdessen lernen wir das japanische Paar von der SY „Dolce“ kennen (kleines Segelboot von 31 Fuss) – sie sind auf dem Weg nach Japan – wir stellen fest, dass wir gemeinsame Bekannte haben, nämlich  Fusi („Seagull“ Contest) und „Hammer“ (Übername), welcher mit seiner „Maverik“ nach 2 ∏ jähriger Weltumsegelung kurz vor Tokio gesunken ist, er aber gerettet wurde.

Sie sind ohne Boot von der  Vudapoint-Marina mit dem Bus hier her gekommen um auszuklarieren – dies ist (hier) nicht zulässig – man muss nach dem Ausklarieren sofort ablegen und das Land verlassen – so müssen sie in 3 Tagen, am nächsten Montag wieder mit dem Boot hier sein – am Weekend würde es ziemliche Kosten geben – sie nehmen die Situation gelassen und mit japanischer Höflichkeit.

Dann sind wir dran:

Einklarierungspapiere abgeben und der freundlichen Beamtin viele Fragen beantworten – an unsern Personalien und am Boot (Länge, Breite, Gewicht, Mast aus Alluminium etc, etc) hat sich nichts geändert (;-) – alles wurde in Savusavu bereits beim Einklarieren aufgenommen und in den Computer eingegeben – hier wird während ≤ Std nochmals alles in den Computer eingetippt – Vernetzung =? – dazwischen geht die Beamtin immer lächelnd und langsamen Schrittes mehrmals weg, um einen Stempel zu holen, Anweisung zu geben oder etwas zu fragen – dazwischen kommt auch hier der Putzmann vorbei – zwei Mal Beine hoch heben – auch die „kräftige“ Chefin passiert mehrmals freundlich lächelnd im engen Durchgang an uns vorbei – Beine zur Seite nehmen

Dann ist es soweit – wir erhalten Ausklarierungspapiere (wichtig für nächsten Einklarierungsort) und Pässe zurück – die Beamtin gibt dem Offizier Anweisung mit uns aufs Boot zu kommen – weshalb wohl? – gute Wünsche zur Weiterreise und auf Wiedersehen.

Der Offizier ist sehr freundlich und froh, dass er das (trübe Loch von) Büro von Zeit zu Zeit verlassen kann – bereits im Dingi, auf der Fahrt zum Boot plaudert er mit uns über unserer Seefahrerleben – offensichtliche Abwechslung für ihn – auf der Nicone schaut er sich flüchtig um und meint fast entschuldigend, dass er nachsehen müsse ob ein Tier oder eine andere Person (blinder Passagier) an Bord sei – bringe ihn dann zurück an Land – er sagt noch etwas wehmütig, dass er auch so etwas machen möchte wie wir, er werde aber nie so viel Geld zusammen bringen können – tröstende Worte bleiben mir im Hals stecken – freundschaftliche Verabschiedung.

Anker auf – Aufbruch zu neuen Ufern.

 

Aufbruch zum 450 Seemeilen westlich gelegenen Vanuatu

Nach dem Ausklarieren segeln wir wieder in südliche Richtung zur 25 sm entfernten Momi Bay, die wir schon kennen und Ausgangspunkt für den Schlag westwärts. Dabei war es noch innerhalb des grossen Riffkranzes ziemlich deftig am Wind zu segeln.

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Am Samstags 8.September fahren wir früh morgens durch die Vanula-Riffpassage auf die offene See. Es ist der Aufbruch nach der 450 sm westlich gelegenen Inselgruppe Vanuatu (Neue Hebriden)

 

Weshalb Vanuatu?

Es heisst, dass dort die glücklichsten Leute der Welt leben – das wollen wir herausfinden – die Bilderbuch-Landschaft und die spannende Geschichte dieser neuen Nation machen neugierig – ebenso liegt Vanuatu fast auf unserer Route westwärts . Unsere Zeit ist jedoch wegen der bevorstehenden Hurrikan-Saison beschränkt, weshalb wir wohl nur die südlichen, sehr eindrücklichen Inseln von Vanuatu besuchen wollen. Bis Mitte November sollten wir südlich des 30.Breitengrades sein – dabei liegt es dann auf der Hand auf dem Weg nach Australien, oder eventuell nochmals Neuseeland, auch Neukaledonien anzulaufen.

 

Die Seereise von Fiji nach Vanuatu

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Fiji adee – die Marinewetter-Vorhersagen künden für die nächsten 4 Tage durchwegs 12 – 15 Kn Winde aus Ost-Süd-Ost, sowie Wellen um 2 – 3m aus südlicher Richtung an – soweit guter Wind – wegen den Wellen könnte es – nicht wegen Höhe aber wegen der Richtung derselben – etwas schaukelig werden.

Wir planen einen Kurs von 250° nach der südlichen Insel Aneytum .

Kommen am ersten Tag vorerst unter Voll-Besegelung mit Genua, Stagsegel, Gross und Besan gut voran – am Nachmittag weniger Wind, dafür unangenehmes Schaukeln, das gegen Abend besser wird. Um 18:10 dann prächtiger Sonnenuntergang – dabei haben wir erstmals den „grünen Flash“ gesehen – ein intensiv leuchtendes Grün, das nach Verschwinden der Sonne am Horizont während einer knappen Sekunde aufleuchtet – jetzt glaube sogar ich an das Phänomen, von dem ich hörte, es aber bei vielen Sonnenuntergängen nie sah und deshalb für ein Hirngespinst anderer Beobachter hielt.

Dann mühsame zweite Nachthälfte – kein Wind , Wellen jedoch schon – Motor – Autopilot fällt aus – Steuern von Hand – Ablösung jede Stunde –– ein frustbeladener zweiter Tag – auch sehr schlechte Funkverbindung – können Problem Ausfall autom. Pilot momentan nicht lösen – ganze Zeit praktisch kein Wind: Motor, Motor – alles bei schönstem Wetter.

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So geht es weiter in die nächste Nacht und bis zum Mittag des 3.Tages. Dann pünktlich 12:00 beschliesst der Wind von 4 Kn auf plötzliche 20 Kn auf zu drehen – juhui können anstelle des defekten automatischen nun den mech. Windfahnenpiloten einsetzen, der einen zuverlässigen Job macht. So wie es aussieht, wird der Wind in den nächsten Tagen anhalten. Sofort stellt sich die Frage der Ankunft – wir wollen bei Tageslicht ankommen. Die Berechnung ergibt 6.8 Kn Durchschnitts-Geschwindigkeit, wenn wir am Abend des übernächsten Tages Landfall hätten – dies wäre möglich bei diesen Bedingungen aber… es wäre beim vorherrschenden Wellengang allerdings ein etwas rabiates Unterfangen… wir entscheiden uns für die etwas sanftere 12 Stunden längere Tour mit Ankunft am übernächsten Morgen – d.h. Schonung von Material (Stampfen, Wellen), sowie Schonung von Mensch und Tier (Geko! (;-) – Boot läuft ruhiger und trocken (wenig/ kein Spritzwasser) – so oder so müssen wir reffen – und wie! – vorerst Genua weg und 3 Reffs im Gross – später auch 2 Reffs im Besan…

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Es ist schon verrückt: fast 2 Tage kaum Wind und viel Motorsegeln – und jetzt müssen wir bremsen – aber wir sind sehr zufrieden – die Nicone fährt sicher durch die etwas chaotischen Wellen aus zwei versch. Richtungen – nur gelegentlich macht sie deswegen etwas Bockssprünge.

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Die folgende Nacht verläuft gut – der jeweils Wache schiebende muss nur selten kleine Korrekturen am Windfahnenpiloten vornehmen

Am Morgen des 4. Tages haben wir 330 Seemeilen hinter und noch 120 vor uns – obwohl die Wellen mit 3 m höher sind als an den Vortagen ist das Segeln angenehmer, weil die Wellen nun mehr räumlich anfallen. Mit der Roll-Genua können wir eine gute Speed-Regulierung vornehmen indem wir (sowieso wenig) etwas mehr oder weniger Tuch setzen.

In der folgenden Nacht unstabile Wetterverhältnisse mit Regen, drehendem Wind, der auf- und abflaut.

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Um 06:30 lassen sich die Konturen der Insel Anatom von Vanuatu bei trübem und diesigem Wetter in nur 3 Seemeilen Distanz erahnen – starke Strömung macht sich im Süden der Insel bemerkbar – dann bei der Umrundung des vorgelagerten Riffs nochmaliges Aufbäumen des Windes und der Wellen – dann sind wir in der Anfahrt zum geschützten Ankerplatz.

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Das Wetter klart auf und wir überlegen wie das Einklarieren wohl vor sich gehe, als nach einer knappen Stunde auch schon Richard, ein sehr freundlicher und effizienter Polizist zu uns gebracht wird – nach zwanzig Minuten sind alle Formulare ausgefüllt – er sagt, dass er uns noch Gemüse und Früchte besorgen könne – dann wird er wieder abgeholt.

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