16.-30. April 07 Logbuch der ersten Pensioniertentage – Werftarbeiten Nicone - Einwassern
Fr. 16.03.07 …lange Autofahrt … schön / Italien 21°
Gestern offizielle Verabschiedung am BASPO in Magglingen – heute bereits letzte Vorbereitungen und
Abreise nach Croatien.
Da wir voraussichtlich 1 Monat weg sind gibt es noch viel zu erledigen.
Am Vormittag mache ich so erste Erfahrungen mit
dem Pensionierten-Alltag: die Migros ist bumsvoll (alter) Leute und draussen
herrscht ein Chaos mit den Autos, weil eine ältere Frau zuerst mein Auto statt das
eigene nebenan nehmen wollte und anschliessend sonstige
Orientierungsschwierigkeiten hatte… ja ich gehöre ab sofort auch zu diser Alterskategorie...
Auf dem Weg besuchen wir Mutter, welche einen feinen Brunch bereit hat
und mir bestellte Bücher übergibt, die ich fürs Boot benötige.
Es geht etwas langsam durch Italien (Freitag!) – nach 9 ½ Std Fahrt
übernachten wir in Slowenien.
Sa. 17.03.07 Einzug auf dem Hochsitz… schön / 18° / E-Wind
Nach weiteren 4 Std erreichen wir um 12.30 unser Boot in der Marina, das auf dem
Trockenen steht.
Begrüssung von Freunden; Leiter besorgen; Gepäck an Bord
hieven und verstauen; einrichten: Strom, Wasser, Gas, etc. Dubravko bringt
Matratze, Sturmfock, Besansegel mit 2. Reff, Sprayhood, Bimini; auch Dino Pavic kommt vorbei und
sagt uns was zusätzlich zur Revision des Motors noch speziell ist: neues
Wellenlager und neue Dichtungen sowie andere (Original-Einspritzpumpe) – Er
informiert uns, dass er am 15.3. (meine Pensionierung) Geburtstag hatte und
sein Vater am gleichen Tag bei einem Verkehrsunfall beide Beine brach.
Arbeite noch am Ruderquadranten: Möglichkeiten zum Einstellen der
Ruderblattstellung klären.
So 18.03.07 Kiel schleifen, schleifen… schön / 18° Baro 1021 – Abend 1005!
Mässig geschlafen auf neuer harter Matratze – Besansegel montiert, dann
– trotz Sonntag wie viele andere auch mit Schleifarbeiten am Kiel begonnen –
Staub, Staub und harte Arbeit, die ich bis am Abend durchziehe – dazwischen
Besuch von Günter und seinen Wienerfreunden. Etwas später auch Besuch von Franz
und Angela Völker. Bin
abends nicht nur saumässig schmutzig sondern auch hundemüde und spüre meine
Knochen und zu wenig vorhandenen Muskeln – aber es machte Spass.
Leena hat seit gestern das Innenleben des Bootes auf Vordermann gebracht
und Einkäufe gemacht, sowie für gute Verpflegung gesorgt.
Mo 19.03.07 0800 schön / Starkwind S / Baro nur 987 (Schweiz Schnee bis 400m)
1200 bedeckt / Starkwind SE / Baro 993°
2130 Regen / Starkwind SE / Baro 983° !!!
Kiel gewaschen nach erster Säurebehandlung (Rostumwandler), dann 2. x mit Rostumwandler behandelt; dazwischen Einkauf und Marinebüro; Rumpf von Hand anschleifen; mit Günter bestelltes Material (Bugstrahl, Maststufen und Karten) gesichtet und bezahlt. Abendessen in der Pizzeria mit Günter, Didi, Susi und Dani. Didi zeigt mir noch ein Seekartenprogramm, das mittels Bluetooth-GPS-Gerät funktioniert, welches ich kopieren kann. Habe entzündete Augen vom Schleifstaub.
Di 20.03.07 0800 bewölkt / windstill / 7° / Baro 978 – noch nie so tief erlebt !!!
1900 entferntes
Gewitter / Regentropfen / Baro 982 - steigend? / E-Wind
Letzte Nacht teils heftiger Regen, und starke Windböen, die das Schiff (aufgebockt) stark vibrieren liessen. Gegen Morgen windstill und dann um 0600 plötzlich 7-9 Bf; bereits nach einer halben Stunde war es wieder windstill. Tagsüber überraschend schön, so dass Leena und ich am Vormittag den Rumpf fertig schleifen konnten. Am Nachmittag haben Günter und ich gemessen und getestet wo die genaue Position des Bugstrahlruders sein muss. Dabei stellen wir wie geahnt fest, dass es weiter nach unten hinten verschoben werden muss und dazu auch die Innenschale unter den Bugkabinenkojen aufgesägt werden muss. Bis zum Eindunkeln haben wir die elyptischen Löcher fertig, so dass das Bugstrahlrohr in der richtigen Position hineinpasst. Die Bordwanddicke beträgt 1.5 cm und im Bereich der Verstärkung (Sandwich mit Balsaholz) 3.2 cm – wir haben ein stabiles Boot! – Es war eine interessante Teamarbeit bei welcher ich heute wohl um die 30 x die Leiter hinauf und hinunter kletterte – den sportlichen Anteil habe ich damit am 5. Pensionstag voll erfüllt. Der „blaue Peter“ (blau vom Schleifstaub) douchte lange…
Mi 21.03.07 0800 bewölkt / windig / regnerisch / kalt: 3° / Baro 985
2200 Regen / 6° / Trost?: Baro steigend 998
Am Vormittag diverse (Arbeits-) Vorbereitungen und Abklärungen, 2 Handwerker
reparien den Boiler; Platz unter Sitz ausmessen für Faltvelo!?
Es ist sehr kalt mit Wind (Bora) von 4-5Kn – Luft um 12° : Didi kommt
mit Dani (2 Wiener) auf ein Bier vorbei um ein Kartenprogramm im Computer zu
installieren.
Die Arbeiten am Rumpf nehmen wir erst nachmittags auf: Leena Wasserlinie
kleben, Peter Kiel nachschleifen und Rostbehandlung; später 1. Primerschicht
auftragen bis Abbruch wegen Regen; dazwischen einkaufen: Lebensmittel,
Zinkannoden, 120 Ah-Batterie für Bugstrahlruder sowie Rettungsinsel und
Feuerlöscher zur Kontrolle an Nauticshop gegeben. Material (Kette, Maststufen,
Holz, Petrollampen von Günter holen. 3 weitere Handwerker kommen vorbei und
bieten eine „Nano-Behandlung“ für das Freibord für 250.- Euro an, sowie 2x
Antifouling auftragen für 130.- Euro (nur Arbeit).
Wir laden Günter zum Nachtessen bei uns ein – er konnte heute wegen des
starken Windes nicht wie geplant Einwassern und muss den Donnerstag abwarten.
Wir hoffen auf wärmeres Wetter , damit wir morgen das Bugstrahlruder
einlaminieren können.
Do 22.03.07 0730 bewölkt / heller Horizont / 7° / Baro 998 (wie gestern Abend)
Tagsüber leicht bewölkt / 15° / windig
2100 leicht bewölkt / kühl / Baro 1000
Wir haben gut geschlafen (kein Windheulen in der Nacht) – Temp.im Boot
morgens 15°. Heute ist Malerarbeit angesagt: Fortsetzung Kiel nachschleifen und
primern. Leena beginnt mit dem Antifouling am Rumpf während ich noch weitere
Ausbesserungsarbeiten mache. Dann streichen wir beide 2 x den gesamten Rumpf
und machen nur 20 Min Mittagspause. Dazwischen helfe ich Günter bei der Anprobe
des Bugstrahlruders. Am Nachmittag kommt noch Branko mit einem Kollegen vorbei
wegen Anpassungen am Biminigestell was sich als ziemlich schwierig herausstellt
wegen den Wanten die an den Solarpanelen touchieren. Der Kollege kommt am
Samstag um die Arbeit zu machen.
Leena und ich streichen bis zum Eindunkeln, dann noch zusammenräumen
douchen und Essen – wir sind kaputt (nach 12 Std Arbeit) aber zufrieden weil
sich das Resultat sehen lässt.
Die Zeit verfliegt wie verrückt – bereits ist es 1 Woche her seit meinem
Ruhestand jedoch ohne Ruhe dafür interessant!
Fr 23.03.07 0800 Sonne / blauer Himmel! / 12° / Baro 995 wieder etwas tiefer!?
Tagsüber Sonne bei 12-14° aber starker NW-Wind und deshalb kühl
2230 NW-Wind etwas abflauend / Baro 997
Es wartet wiederum viel Arbeit heute:
Leena streicht die 3. UW-Farbschicht. Günter laminiert das Rohr für das
Bugstrahlruder, ich streiche den Kiel besonders von unten und mache die
verschiedensten Ausbesserungsarbeiten am Rumpf und am Ruder. Langsam geht das
Antifouling zu Ende, dafür sieht das Boot am Abend schon ganz passabel aus. Je
länger ich daran arbeite, desto mehr sehe ich was noch verbessert werden könnte,
aber wie fast immer ist der Tag zu kurz.
Zum Nachtessen gehen wir, eine Gruppe von 8 Personen in die Beiz, wo reger
Gedankenaustausch zwischen Österreichern,
Deutschen und uns stattfindet.
Sa 24.03.07 0845 bewölkt / leicht Regen / 6° (im Boot 15° / Baro 998
1200 während 1 Std 18° windstill dann wieder kühl 12° u. S-Wind
Heute soll das Boot poliert und mittels Nanotechnik von einer
Spezialfirma behandelt werden.
Ebenfalls sollen die Solarzellen nach innen versetzt werden
(Lötarbeiten), damit die Wanten des Besanmastes nicht durch Reibung verletzt
werden.
Zinkanoden befestigen, Grosssegel
bei Windstille anschlagen, Handwerker versetzen die Solarzellen nach innen
(gute Arbeit 11/2 Std 500 Kuna); „Nano-Techniker beginnen endlich mit ihrem Job
– ich musste Druck machen – Günter kommt am Nachmittag und fährt mit Laminieren
am Bugstrahl fort – anschliessend beraten wir wie die elektrischen
Installationen erfolgen sollen.
Besuch von Susi, Didi und Dani: Bier im Salon.
Am Abend Gegenbesuch bei Günter (Besprechung Batterieeinbau und
Elektroteile für Bugstrahl), anschliessend Besuch und Besichtigung der
„Geronimo“ von Didi und Susi. Dani der Freund des Hauses bzw. Schiffs hatte
etwas viel Promille und schwärmte für Leena, welche er liebe und die ihm die
Susi gerettet hätte (als es ihr während einem Tag schlecht erging).
So 25.03.07 0900 / Zeitumstellung / starker Regen / 10° / kalter Wind aus NE (4-5) Bf
Baro 1008
Ab Mittag einigermassen schön bei 14° / abend wieder kalt
Wie immer seit wir hier sind gut geschlafen.
Hauptarbeit heute war der Einbau der Trenndiode zwischen Starterbatterie
und Verbraucherbatterien mit Franz Völker. Zugleich bauen wir das separate
Ladegerät für die Starterbatterie ein, damit diese automatisch geladen wird
(z.B. nach langer Abwesenheit) wenn das Boot an den Landstrom angehängt wird.
Günter arbeitet am Finish (laminieren und schleifen an der frontseitigen
Partie des Bugstrahlrohres.
Auch Mario der „Nano-Techniker“ arbeitet weiter am Freibord.
Abends ist Eröffnung des Restaurants Laguna, wo wir uns mit vielen
Seglern zum Nachtessen treffen und viele Sprüche herumgeboten werden.
Mo 26.03.07 0720 / Regen / 9° / Baro 1012
Ganzer Tag leicht Regen bei 11 / 12 ° 2-3 Bf NE-Wind
2300 / windstill / 10° / Baro 1016
Letzte Nacht starker Dauerregen. Es geht mir vieles durch den Kopf, was
noch alles zu erledigen ist bis zum geplanten Einwassern am Mittwoch.
Heute wollen wir u.a. Didis „Geronimo“ in die neue Marina Sutomistica
übersegeln.
Dies haben wir auch getan: mit raumem Wind segelten wir unter Genua zur
neuen Marina, wo noch nicht alles fertig ist. Weil wir den Vertrag in der
Marina Sukosan gekündigt haben, haben wir gleichzeitig gefragt, ob wir für 1
Monat (ca. 15.04.. – 15.05.) dort einen Platz für die Nicone haben könnten, was
uns bestätigt wurde und uns viel Geld erspart!
Dann, zurück in Sukosan haben wir an der Nicone weitergearbeitet: Termine
mit Handwerkern vereinbart, Dieseltank und Inhalt, sowie Verstellbarkeit des
Ruders überprüft (was leider nicht möglich ist – der Einschlag nach Bb ist
reduziert), Verkabelung Bugstrahl besprochen und in Angriff genommen, sowie
Malerarbeiten (Primer) an demselben vorgenommen.
Abendessen bei uns an Bord mit Klaus (alleine hier seit 11/2 Wochen) und
Günter. Leena machte feine Polenta, dazu Pouletbrust an Pilzsauce und gedämpfte
Tomaten.
Di 27.03.07 0720 / regnerisch / trüb / windstill / 9° / Baro 1016
Ganze Zeit Regen, kalt bei 12°
2200 / Regen, Regen, / 10° / Baro 1016
Endspurt mit dem Bugstrahlruder: streichen, Kabel ziehen und montieren
(sämtliche Bodenbretter mussten entfernt werden) – aber dann ist es geschafft
und das grosse Reinigen (Polyesterstaub!) und wiederherrichten des Bootes kann
stattfinden.
Dubravko ist mit unserer Genua (Garantiearbeit) nicht erschienen und das
Bimini wartet weiter auf die Montage.
Morgen wird eingewassert. Wir sind recht müde nach 10 Tagen
ununterbrochener Arbeit von früh bis spät.
Nach Einkauf und feinem Nachtessen (Fisch: Bangasius, Reis, Salatat)
noch kleinere Arbeiten und Tagebuch – die Koje wartet.
Mi 28.03.07 0715 / Regen / trüb / 10° / Baro 1016
Tagsüber immer wieder Regen – wir haben Glück
dass es ein schöneres
Wetterfenster
mit nur 2-3 Bf ohne Regen gibt während des Einwasserns
und der anschliessenden Probefahrt und Verlegung an den Liegeplatz.
2130 / Regen / 12° / Baro 1018 (steigt ständig ein
wenig jedoch ohne
eintretende Wetterbesserung)
Heute ist ein wichtiger Tag: Einwassern, Test des revidierten Motors und des neuen Bugstrahlruders.
Vorher gibt’s jede Menge zu erledigen: Alle Auslässe checken (wo ist was) so lange das
Boot noch trocken liegt: dazu Wasser an den diversen Orten eingiessen und
kontrollieren wo es austritt (und notieren). – Cockpit reinigen – Lenzpumpen checken
– Bilge reinigen – Fäckalientank spülen – Abfälle entsorgen und Platz unter dem
Boot reinigen – Finisherarbeiten inner- und ausserhalb des Bootes vornehmen um
beim Einwassern mit allem bereit zu sein.
Um 1400 ist es soweit: der Travellift kommt; anheben der Nicone;
anstreichen der Auflageflächen und ab ins Wasser – Günter (Bugstrahlruder) und
Dino Pavic (Motorrevision) sind dabei – sofort Check ob irgendwo Wasser
eindringt solange das Boot noch an den Gurten hängt – alles ok – dann
spannender Moment des Motorstarts und Kontrolle im Motorraum – auch das ok –
die Probefahrt lässt keine Wünsche offen – Ausnahme Tourenzähler und
Betriebsstundenzähler funktionieren nicht – Bugstrahl funktioniert tipp-topp -
Fahrt an den Liegeplatz (lange Anfahrt rückwärts) – Günter am Steuer macht das
gut – hinterher stellen wir noch fest, dass der Alternator nicht ladet – für die Mängel wird Morgen der Elektriker von Dalibor vorbeikommen.
Nachdem nun alles wichtige erledigt ist, löst sich auch eine gewisse
Anspannung nach dieser intensiven Arbeitszeit am Boot – wir sind
zuversichtlich, dass auch noch die restlichen Dinge bis Samstag erledigt werden
können, wenn wir die Marina endgültig verlassen werden.
Wir geniessen den späteren Nachmittag mit einem Nickerchen und gutem Nachtessen.
Do 29.03.07 0645 / bewölkt / 1 Streifen Morgenrot / windstill / 8° / Baro 1018
Heute tagsüber mal kein Regen / bedeckt / mit 15 – 18° wieder etwas wärmer
2110 / bewölkt / 13° / Baro 1017
Leena hat Wäsche in Marinawäscherei gebracht – Erfa-Austausch am Steg
mit Eugen Schenk von Basel (möchte mich über den Atlantik begleiten) und
Wolfgang Schlott (SY Halleluja). Wir vergleichen unsere Internationalen
Bootsausweise und mockieren uns über die Vorschriften bzw. Preise der Schweiz.
Dubravko von Pinetsails kommt vorbei und verspricht morgen Freitag das
Bimini zu fixieren und die „Garantie-Genua“ zu bringen…
Ausmessen, Setzen und Fotografieren der neuen Sturmfock mit 6 m2 bzw. 4 m2
wenn gerefft (Reffbändsel
montiert) – das Segel ist und sieht auch klein aus.
Am Nachmittag kommt Dino Pavic mit Partner und ersetzt den fast neuen
Volvo-Original-Tourenzähler (200.- statt 400.- Euro) und schliesst den
Betriebsstundenzähler an. Auch der Alternator lädt wieder normal. Die Arbeit
kostet für 2x 2 ½ Std nur 50.- Euro.
Mit Franz Völker stelle ich fest, dass der Landstromstecker, der schon
lange Probleme macht, defekt ist und wahrscheinlich auch dafür verantwortlich
ist, dass die Batterien nicht richtig geladen werden. Muss morgen ersetzt
werden.
Beschäftige mich mit dem System der Backstagen und fixiere sie an den
Wanten und das Babystag beim Mastfuss was viel Arbeit verursacht und mich noch
ein Weilchen mit der Taschenlampe basteln lässt.
Fr 30.03.07 0700 / erstmals etwas blauer Himmel / leicht bewölkt / 12° / Baro 1011
Tagsüber mal kein Regen / bei NE-Wind aber kühl / Sonne drückt
Leena beim Einkaufen und Wäsche machen. Bin wieder mal vergebens beim
Nautic-Shop vorbeigegangen wegen der Rettungsinsel – sie ist zwar da, aber kann
noch nicht herausgegeben werden, weil der Preis noch nicht bekannt ist!!! Auch
die bestellten Feuerlöscher wurden vergessen, „sind aber in 1 Std da…“. Mit
Franz Völker ersetzen wir den Landstromstecker, der defekt ist (Kurzschluss
machte) und bis dato einige Sorgen bereitete. Dubravko kommt mit seiner Frau
vorbei und montiert das neue Bimini. Die Garantie-Genua ist immer noch nicht
bereit – er bringt die alte Genua und verspricht, dass wir eine neue gratis
erhalten werden und die alte behalten können! Ich montiere wieder die alte
Genua… Am Nachmittag erhalten wir dann endlich Preis und Rettungsinsel sowie
die 2 Feuerlöscher… ich verlange die Einzelpreise des ersetzten Materials der
Rettungsinsel, was sie mir zuerst nicht geben wollen, ich aber dann später beim
Yachtservice abholen könne… viel komplizierter ist wohl kaum möglich! Immerhin
kostet die ganze Überprüfung der Rettungsinsel 3000.- Kuna (ca. 650.-CHF) !!!
Eugen Schenk von Basel kommt auf ein Bier vorbei.
Zum Abendessen (Geschwellti und Käse) laden wir Angela und Franz Völker
ein und etwas später kommen auch Eugen und Elfi Schenk vorbei – es wurde ein
interessanter Abend – Eugen möchte mit uns den Atlantik überqueren und sowieso
wollen wir uns im Sommer in 2 Jahren am
Panama-Kanal treffen und in die Südsee fahren nach Bora-Bora!
… sowieso ist das zentrale Gespräch natürlich, dass wir auf grosse Reise
gehen und morgen die Marina verlassen werden.
Zusammenfassung der letzten 2 Wochen seit meiner Pensionierung:
- wir haben viel gearbeitet und sind entsprechend müde aber auch sehr zufrieden
- es besteht grosse Zuversicht, dass das Boot, unser zukünftiges zu
Hause, nach diesem Refit
gut in Form ist
- bis auf's ... Wetter ist alles (Vorbereitungen, Durchführung aller Arbeiten) nach Plan verlaufen
- es tut schon etwas weh, all die Kollegen und lieb gewonnenen Leute des
„Steges 34“ zu
verlassen – Morgen ist es soweit
– wir stechen in See!