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Bizarre Begegnung mit junger Schönheit


Noch im Halbdunkel gehe ich verschlafen über den Steg zur Marinatoilette. Kurz davor kommt mir eine, wie sich herausstellt, junge gutaussehende und adrett gekleidete Brasilianerin entgegen. Sie ist mir schon früher irgendwo auf dem Bootssteg aufgefallen. Sie spricht mich auf Portugiesisch an…und wechselt dann zu perfektem Deutsch, ob ich sie mit dem Dingi zum draussen vor Anker liegenden Trimaran bringen könne: „siehst Du zu diesem Boot dort draussen“. Es entwickelt sich folgender Dialog als ich zurückfrage weshalb sie so gut Deutsch spreche : “weshalb sollte ich nicht?“ ob sie denn in Deutschland gewesen sei? „ja auch“ so die Kurzantwort. Es stellten sich mir einige Fragen. Sie sagte noch, dass sie keine telefonische Antwort erhalte von den Leuten vom Trimaran, jemand sollte sie von dort abholen. Ich erkläre ihr, dass unser Dingi auf dem Boot sei und ich es wegen einer kürzlichen Operation nicht „bewegen“ bzw. nicht in Gebrauch nehmen könne. Wir würden sicher eine Lösung finden… aber ich müsse jetzt zuerst auf die Toilette…
worauf sie: „ah, kannst Du es nicht halten“… ich muss laut lachen und frage mich was sie wohl meinte.
Die Sache kam mir etwas suspekt vor. Weshalb hilft ihr nicht der Sicherheitsdienst der Marina weiter? Weshalb ist diese junge Frau hier und woher? Ist sie die drogen-gefährdete Freundin des Skippers?...hatte so etwas gehört…
Es ist überall noch absolut still - gemeinsam schauen wir ob jemand mit Dingi zu finden sei - aber die Bootsleute scheinen alle noch in der Koje zu sein, so auch ein Brasilianer der mir oberflächlich bekannt ist. Als wir sein Boot erreichen meint sie: “Nein, nein, weißt Du mit diesem Onkel will ich nichts zu tun haben, danke“… - sie kennt sich also aus - weil ihr Mobiltelefon offenbar nicht funktioniert, hole ich ihr meines. Dabei wollte sie mit an Bord kommen, was ich der Schönen aber nicht erlaube. Sie tel. dann, erhielt aber keine Antwort. Sie soll doch einen Moment Geduld haben, sicher werde in den nächsten 15 Minuten jemand der Schiffsleute auftauchen, der sie nach draussen bringen könne. Das will sie aber nicht, statt dessen meint sie: „ist es nicht schlimm wenn man Hilfe braucht und keine bekommt? Aber ich kann ja noch sehen und habe zwei Beine, ich gehe wieder nach draussen“ - gemeint ist ausserhalb der bewachten Marina - sicher nicht ungefährlich…ob ich noch über Seefunk versuchen könne die „A…“ anzurufen - ja kann ich - aber was sage ich denen, wenn sie nicht mehr da ist…
Später erzählt  mir jemand, der ihre (tragische) Geschichte und heutige Situation kannte: Sie war drei Jahre in Deutschland mit einem Deutschen verheiratet, hatte ein Kind, musste aber wegen Drogen und -Delikten Mann und Kind verlassen und darf nicht mehr nach Deutschland zurück.
Der Skipper des Trimarans hatte seine „Phantasieliebe“ gefunden - aber es funktioniert nicht mit Tatiane, so ihr Name - sie verkehrt offenbar weiter im Drogenmillieu - beide könnten einem leid tun - er riskiert zusätzlich, dass er deswegen den Job verliert bzw. vom Eigner des Bootes entlassen wird.
In den letzten Tagen war er oft am Steg mit seinem Dingi und ging wohl in die Stadt um sie zu suchen… bis dato ist sie aber nicht mehr aufgetaucht…

entwickelt sich folgender Dialog als ich zurückfrage weshalb sie so gut Deutsch spreche : “weshalb sollte ich nicht?“ ob sie denn in Deutschland gewesen sei? „ja auch“ so die Kurzantwort. Es stellten sich mir einige Fragen. Sie sagte noch, dass sie keine telefonische Antwort erhalte von den Leuten vom Trimaran, jemand sollte sie von dort abholen. Ich erkläre ihr, dass unser Dingi auf dem Boot sei und ich es wegen einer kürzlichen Operation nicht „bewegen“ bzw. nicht in Gebrauch nehmen könne. Wir würden sicher eine Lösung finden… aber ich müsse jetzt zuerst auf die Toilette…

worauf sie: „ah, kannst Du es nicht halten“… ich muss laut lachen und frage mich was sie wohl meinte.

Die Sache kam mir etwas suspekt vor. Weshalb hilft ihr nicht der Sicherheitsdienst der Marina weiter? Weshalb ist diese junge Frau hier und woher? Ist sie die drogen-gefährdete Freundin des Skippers?...hatte so etwas gehört…

Es ist überall noch absolut still - gemeinsam schauen wir ob jemand mit Dingi zu finden sei - aber die Bootsleute scheinen alle noch in der Koje zu sein, so auch ein Brasilianer der mir oberflächlich bekannt ist. Als wir sein Boot erreichen meint sie: “Nein, nein, weißt Du mit diesem Onkel will ich nichts zu tun haben, danke“… - sie kennt sich also aus - weil ihr Mobiltelefon offenbar nicht funktioniert, hole ich ihr meines. Dabei wollte sie mit an Bord kommen, was ich der Schönen aber nicht erlaube. Sie tel. dann, erhielt aber keine Antwort. Sie soll doch einen Moment Geduld haben, sicher werde in den nächsten 15 Minuten jemand der Schiffsleute auftauchen, der sie nach draussen bringen könne. Das will sie aber nicht, statt dessen meint sie: „ist es nicht schlimm wenn man Hilfe braucht und keine bekommt? Aber ich kann ja noch sehen und habe zwei Beine, ich gehe wieder nach draussen“ - gemeint ist ausserhalb der bewachten Marina - sicher nicht ungefährlich…ob ich noch über Seefunk versuchen könne die „A…“ anzurufen - ja kann ich - aber was sage ich denen, wenn sie nicht mehr da ist…

Später erzählt  mir jemand, der ihre (tragische) Geschichte und heutige Situation kannte: Sie war drei Jahre in Deutschland mit einem Deutschen verheiratet, hatte ein Kind, musste aber wegen Drogen und -Delikten Mann und Kind verlassen und darf nicht mehr nach Deutschland zurück.

Der Skipper des Trimarans hatte seine „Phantasieliebe“ gefunden - aber es funktioniert nicht mit Tatiane, so ihr Name - sie verkehrt offenbar weiter im Drogenmillieu - beide könnten einem leid tun - er riskiert zusätzlich, dass er deswegen den Job verliert bzw. vom Eigner des Bootes entlassen wird.

In den letzten Tagen war er oft am Steg mit seinem Dingi und ging wohl in die Stadt um sie zu suchen… bis dato ist sie aber nicht mehr aufgetaucht…